Außenbereich der Kita „Haus Domino“ übergeben

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Größte Baumaßnahme der Stadt Nordhausen im Bereich Infrastruktur der Kindertagesstätten abgeschlossen

Heute wurde mit der Übergabe des Außenbereichs der Kindertagesstätte „Haus Domino“ in Nordhausen das größtes Investitionsvorhaben der Stadt Nordhausen in die Infrastruktur der Kindertagesstätten abgeschlossen. Die Eröffnung des Kita-Außenbereichs erfolgte durch den ersten Ehrenamtlichen Beigeordneten Michael Kramer, die Leitung des Jugendsozialwerkes und des Kindergartens „Haus Domino“ sowie im Beisein der Planungsfirma Ortsbild und der bauausführenden Firmen. Nachdem bereits im August die Komplettsanierung des Gebäudes erfolgreich abgeschlossen wurde, können nunmehr die komplett neugestalteten 1.800 Quadratmeter umfassenden Außenbereiche durch die Kita genutzt werden.

Foto:Stadtverwaltung Nordhausen

Der Kindergarten „Haus Domino“ verfügt nun über einen Spielplatz mit einer Gesamtfläche von ca. 1.800 Quadratmetern davon ca. 95 Quadratmeter überdachte Spielfläche für Regenzeiten. Bei den 94 zu betreuenden Kindern sind das fast 20 Quadratmeter Spielfläche pro Kind, doppelt so viel wie die Mindestvorschriften für Kindergärten. Der Charakter des Spielplatzes ist geprägt durch einen schönen alten Baumbestand, der im heißen Sommer kühlen Schatten spendet.

Zu einigen alten Spielgeräten kamen neue hinzu. Der Spielplatz umfasst nun für die unter Dreijährigen neben Wippgeräten eine Nestschaukel, eine Kletteranlage mit Rutsche und Matschtische. Für die über Dreijährigen gibt es nun Sandhäuschen, Wasserspiele, Sprossenwand mit Reck, 4er-Wippe, Kletteranlage mit Rutsche, zwei normale Schaukeln und eine große Nestschaukel. Für Rollenspiele stehen jetzt eine Spielhütte, ein Weideniglu, das im Frühjahr mit Weiden bepflanzt wird, ein Küchenhäuschen sowie ein Hochbeet zur Verfügung.

Foto:Stadtverwaltung Nordhausen

Die großzügige Sandspielfläche für die ganz Kleinen und die Größeren ist gleichzeitig auch zertifizierter Fallschutzbereich. Hier wurde der Wunsch der Elternschaft aufgegriffen und ein nichtfärbender, weißer Fallschutzsand eingebaut, der zudem auch das Spiel mit Förmchen noch ermöglicht.

Neben den bestehenden Bäumen sind zwei weitere Sonnenschutzbereiche eingebaut, die im Bereich von Lichtungen die spielenden Kinder im Sandkasten vor UV-Strahlung schützen. Rasen- und Wiesenbereiche auf dem Spielplatz werden nach entsprechender Witterung und Anwuchsbetreuung dann erst im frühen Sommer zu nutzen sein. Eine Hofüberdachung aus Sicherheitsglas und Stahl, sichert neben dem Holz verkleideten Nebengebäude (unter anderem für Spielgeräte und Kinderwagen) das Spielen der Kinder während der Regenzeiten mit fast 100 Quadratmetern Spielfläche. Als Eingangsbereich, Spiel- und Feierbereich, Schnittstelle zwischen Haupteingang und Außenspielfläche, bietet nun der überdachte Hof mit seinem lichtdurchfluteten Glasdach einen perfekten Ort als Treffpunkt für Eltern, Kinder.

Neben der Installation modernster Sicherheitstechnik wurde auch der alte Zaun des Kindergartens, der teils zu niedrig war und eine Überkletterbarkeit ermöglichte, durch einen neuen Stabgitterzaun ersetzt, der die Sicherheit von außen und von innen gewährleistet. Nach heutigen Kindergarten-Sicherheitsvorschriften mussten auch die großen Büsche an der Ecke Stolberger Straße/ Wilhelm-Nebelung Straße auf Grund der giftigen schwarzen Beeren und spitzen Dornen entfernt und durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Dies betraf ebenso den großen aber schief stehende Baum an der Wilhelm-Nebelung Straße. Dieser musste Anfang des Jahres aus Standsicherheitsgründen gefällt werden. In Abstimmung mit dem zuständigen Sachgebiet wurde an alter Stelle eine Ersatzpflanzung, eine Esskastanie als Hochstamm gepflanzt, die dann hoffentlich in ein paar Jahren hier auf der Südseite des Kindergartens im Sommer genügend Schatten für die spielenden Kinder spendet. Die alte Fassadenbeleuchtung wurde auf dem neuesten energetischen Stand gebracht, modernste LED-Technik wird den Kindergarten nun von drei Seiten ab dem 12. Dezember 2019 abends und morgens in einem neuen Licht erscheinen lassen und auch nachts wieder zu einem markanten „Stadtbild“ für die Nordhäuser*innen werden.

Insgesamt betrugen die Baukosten für Gebäude und Außenanlagen zirka zwei Millionen Euro. Aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 des Bundes flossen 745.000 Euro in die Gesamtfinanzierung ein.

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