Ausgezeichnete Arbeit beim Karateverein

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Am vergangenen Freitag wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Karate-Do-Kwai Nordhausen unter anderem auch verdiente Mitglieder durch den Kreissportbund geehrt.

Es ist ja Pflicht für jeden eingetragenen und obendrein gemeinnützigen Verein, jährlich eine Hauptversammlung durchzuführen. Allerdings ist das in der heutigen Zeit auch nicht so einfach, mit all den zu beachtenden Regeln. Also trafen sich die Mitglieder des Nordhäuser Karatevereins diesmal im Freien und mit dem gebotenen Mindestabstand.

Ansonsten wurde aber an der bewährten Tagesordnung festgehalten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war wie immer die Ehrung besonderer Verdienste. In einer Zeit, in der mehr als sonst ehrenamtliche Helfer das Handtuch werfen, sind die Leistungen derjenigen, die Fleiß, Zeit, Ideen und vor allem Herzblut einbringen um den Vereinsport am Leben zu erhalten, nicht hoch genug zu bewerten. Der als Gast anwesende Patrick Börsch, Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordhausen, übernahm daher gern die Verleihung der Würdigungen. Besonders hervorzuheben wäre an dieser Stelle Willi Völz. „Willi trainiert montags die Kinder, dienstags den Kader, mittwochs wieder die Kinder. Und am Freitag kommt er dann auch noch selbst zum Training.“, erklärte Frank Pelny, der Vorsitzende des Karate-Do-Kwai, in seiner Laudatio. Übrigens fährt Völz auch gelegentlich an Donnerstagen nach Kelbra, um in der dortigen Außenstelle zu helfen. Und neben seiner Arbeit als Trainer, die auch die Betreuung der Sportler bei Wettkämpfen beinhaltet, wirkt der Karatemeister auch noch im Vorstand als Sportwart. Somit hat er die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Landessportbundes Thüringen mehr als verdient. Wünschenswert ist also, dass er dem Verein noch möglichst lange erhalten bleibt. Aber auch alle anderen Auszeichnungen an diesem Abend, sowohl von übergeordneten Verbänden, als auch vereinsintern, hatten es verdient öffentlich bekannt gemacht und von den anwesenden Mitgliedern mit entsprechendem Beifall honoriert zu werden.

Im Nordhäuser Verein gibt es für Karate verschiedene, nach Alter, gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, Erwachsene und auch eine eigene Senioren-Gruppe. Für Kobudô (Waffenkarate) und SaCO-Selbstverteidigung muss man das 14. Lebensjahr schon erreicht haben. Karate-Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal für die Verbesserung der Fitness geeignet. Außerdem gibt es noch eine Übungsgruppe Qi-Gong. Die Kleinsten (4-7 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport herangeführt. Wessen sportliches Interesse nicht unbedingt im Kampfsport liegt, der ist in der Gruppe Basis-Fit gut aufgehoben.

Information bekommt man im Internet unter www.karate-nordhausen.de, per Telefon NDH 60 47 36 oder einfach mal zu den Trainingszeiten in der Spendekirchhof-Turnhalle des Humboldt-Gymnasiums in der Münzgasse vorbeischauen.

Sven Schröter (Karate-Do-Kwai Nordhausen e. V.)

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