Aus dem Verkehr gezogen

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LPI-NDH:

Kyffhäuserkreis (ots)

Bei polizeilichen Kontrollen wurden am vergangenen Wochenende mehrere Verkehrsteilnehmer festgestellt, die trotz Alkohol- oder Drogeneinfluss ihre Kraftfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr führten.

Am Freitag um 09:50 Uhr wurde eine 25jährige in Großberndten kontrolliert, da der von ihr geführte Pkw Ford auf die Beamten keinen verkehrssicheren Eindruck machte. Dies bestätigte sich schnell, laut eigener Aussage der jungen Frau waren die Bremsen des Pkw so abgenutzt oder beschädigt, dass kaum noch eine Bremswirkung bestand. Die Frau, welche in diesem Pkw ihre drei Kleinkinder führte, stand zudem unter dem Einfluss berauschender Mittel, wie ein am Kontrollort durchgeführter Drogenvortest ans Tageslicht brachte. Die Frau musste die Beamten nun ins Krankenhaus begleiten, um eine Blutentnahme durchführen zu lassen, weiterhin wurde die Weiterfahrt mit dem Pkw untersagt. In der Folge wurde das Jugendamt eingeschalten, um weitere Maßnahmen bzgl. des Kindswohls zu treffen. Weiterhin wurde die Zulassungsstelle über den mangelbehafteten Pkw informiert mit der Bitte um Veranlassung weiterer Maßnahmen diesbezüglich.

Am Samstag um 13:55 Uhr wurde in der Ortslage Großbrüchter ein 48jähriger Opelfahrer kontrolliert, der den Beamten vorhergehend durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der Verdacht, das Alkohol der Grund dessen sein könnte, bestätigte sich schnell. Der Mann hatte 1,38 Promille Atemalkohol vorzuweisen. Nach eigener Aussage hatte er den Restalkohol vom Vorabend unterschätzt. Der Mann musste nun eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, weiterhin wurde sein Führerschein vor Ort sichergestellt.

Um 16:05 Uhr wiederholte sich die Feststellung der Beamten nahezu. Dieses Mal wurde ein weißer Fiat auf der Straße zwischen Toba und Wiedermuth festgestellt, der durch seine 57jährige Fahrzeugführerin in sogenannten „Schlangenlinien“ gefahren wurde. Schnell bestanden Zweifel an der Fahrtauglichkeit der Dame. Bei anschließender Kontrolle wurden bei ihr so dann auch 1,80 Promille Atemalkohol festgestellt. Auch hier erfolgten die Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheines.

In den Abendstunden wurde den Beamten der PI Kyffhäuser nun auch durch Bürgerhinweise eine vermutliche Alkoholfahrt in Artern mitgeteilt. Die vor Ort eingesetzten Beamten konnten die 76jährige Tatverdächtige sodann auch antreffen. Ein Atemalkoholtest war mit der Dame nicht möglich, jedoch wurden bei ihr eindeutig Atemalkohol sowie weitere Anzeichen einer hinreichenden Alkoholisierung festgestellt. Auch hier erfolgte die Blutentnahme. Sollte sich der Verdacht bei der Analyse des Blutes bestätigen, droht der Frau neben einer entsprechenden Strafe weiterhin der Verlust der Fahrerlaubnis.

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