Aufarbeitung des Gw 99-02-25

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Der Lokschuppen der IG HSB Nordhausen wurde 1995 errichtet. Eine Aufgabe ist die Restauration vereinseigener Eisenbahnfahrzeuge.
Unter anderem werden hier auch Vorbereitungen zur Bewirtschaftung der Sonderzüge des Vereins und teilweise der Sonderzüge der HSB, welche von Nordhausen aus Richtung Brocken fahren, getroffen.
In der Vergangenheit gab es schon einige Restaurationen- zum Beispiel wurde hier der vereinseigene Packwagen 904-153 KD4i wieder hergerichtet, sowie die Dampflok 996101 unterhalten.

Nun steht eine neue interessante Aufgabe auf dem Plan. Vom Vorstand wurde dazu der Gw 99-02-25 zur äußerlichen Aufarbeitung auserkoren.
Der Wagen wurde am 17.06.2016 mittels eines Sonderzuges der HSB nach Nordhausen überführt und im Lokschuppen der IG-HSB untergestellt.
Unter Augenschein genommen machte das Holz vom Aufbau her einen relativ guten Eindruck, so dass Probeschleifarbeiten am 25.06.2016 durchgeführt wurden.
Was aber unter der Farbe zum Vorschein kam, war von der Beschaffenheit her nicht wirklich gut, so dass nach Rücksprache im Vorstand beschlossen wurde, die Holzbeplankung zu beiden Seiten, sowie die beiden Schiebetüren zu erneuern.

Nach Demontage der Stangen, Tritte und der Halterungen der Lufthähne, fiel auf, dass das Holz der Stirnwände noch stärker in Mitleidenschaft gezogen war. Auch dieses muss nun rundherum erneuert werden.

Am 29.06.2016 wurde mit dem Entfernen des Holzes aus den Schiebetüren begonnen. Da die Schrauben im Holz größtenteils weggerostet waren, wurden sie abgedreht oder fielen der Flex zum Opfer.
Im Rahmen, wo das Holz angeschraubt war, stellte sich heraus, das der Zahn der Zeit ganze Arbeit geleistet hat, so dass die Entscheidung der Aufarbeitung des 99-02-25 Genüge getan und der Austausch des Holzes gerechtfertigt ist.

Bis zum 03.07.2016 wurde durch Mitglieder des Vereins der Boden sowie das Holz des Bremsersitzes und dessen Wand vom Holz befreit.

Die nun folgenden Aufgaben belaufen sich auf:

– Sicherung des Bremsersitzes und anschließender Entfernung des restlichen Holzes der Stirnwand
– Entrosten und Rostschutzbehandlung der U- und Flacheisen
– das Zuschneiden und Vorbehandeln des neuen Holzes
– das Lackieren der U-Eisen und Rahmen der Türen, Lackieren des Holzes und der Holzes Außenseite
– das Anschließende Montieren des Holzes mit neuen Schrauben am Rahmen ( im übrigen rund 460 Schrauben)
– Endlackierung des Wagens außen und innen
– Anbau aller Eisenteile und erstellen der Beschriftung mittels Schablonen

Es liegt ein großes Stück Arbeit vor uns doch die Mitglieder der IG HSB sind otimistisch.

Interessengemeinschaft HSB e.V

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