Auf Schusters Rappen – die Stempelstellen um Bad Suderode und Gernrode (Teil 1)

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Bei schönstem Sonneschein fragt man sich, was machen wir heute? Als Wanderfreund fällt die Entscheidung leicht. Also wurde der Rucksack gepackt, die Wandersachen angezogen und los ging es in den Harz. Der Weg führte nach Bad Suderode.

Das Tagesziel die Stempelstellen Preußischer Saalstein, Anhaltinischer Salstein, Försterblick Gernrode, die Stiftskirche St. Cyriakis und der Preußenturm. Nebenbei ging es an der Lessinghöhle,der Felskanzel und dem Kurpark Bad Suderode vorbei.

Zuerst musste wir allerdings nach Bad Suderode fahren. Ausgangspunkt für die Wanderung war der Parkplatz am Sportplatz in Bad Suderode

Foto: Screen Googlemaps

Foto:M.Heber

Von hier ging es zur Lessinghöhle. Eigentlich ist der Begriff „Höhle“ irreführend, da es sich hierbei nicht um eine Höhle, sondern ein BErabbaugebiet handelt. 1546 ist diese zum ersten Mal erwähnt wurden. Man baute hier Flußspat, Kupferkies und Eisenerz ab.Im 17. Jh. kam der Abbeu zum Erligen. Im Rahmen der Gewinnung von Schotter, wurde der Zugang um 1870 wieder entdeckt.Den Namen bekam sie von einem Magdeburger Forscher, welcher die Hohlräume erkundete. 1952 erfolgte hier die letzte bergbauliche Erkundung.(1)

Nach diesem Abstecher ging es hinauf zum preußischen Saalstein.
Abgeleitet ist sein Name von den Felsformationen aus mittelalterlichen Salbüchern. Der damalige Grenzverlauf zw. Preußen und Anhalt verliefanhand der markanten Felsformationen beiderseits des Kalten Tals, durch die Saalsteine. Die Grenzsteine wurden allerdings erst nach Übernahme des Gebietes an Preußen gesetzt.(2)
Einem kurzen , leicht ansteigendem Weg folgend , erreicht man nach ca 20 min die ehemaliger Wanderstempelstelle und wird mit einem fantastischen Blick über das kalte Tal belohnt

Foto:Screen Google Maps

Ausgangspunkt ist ein Parkplatz ganz in der Nähe. Ein kleiner Weg an der L239 führt in den Wald hinein , hinauf zum preußischen Saalstein

Quellen: (1) Harzlife
(2) Infotafel Preußischer Saalstein

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