AOK PLUS befürwortet gestuftes Systems der stationären Notfallversorgung

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In seiner heutigen Sitzung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Ein-richtung eines gestuften Systems der stationären Notfallversorgung beschlossen.

Diese Entscheidung des GBA ist aus Sicht der AOK PLUS ein notwendiger und guter Schritt zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, qualitativ hochwertigen und flächendeckenden stationären Notfallversorgung in Sachsen und Thüringen. Die darin beschriebene Differenzierung nach dem medizinischen Profil der Krankenhäuser ermöglicht künftig auch eine sachgerechte Finanzierung.

Meldungen zu auf der Basis dieses Beschlusses notwendigen umfangreichen Schließungen von Notfallversorgungseinrichtungen an Krankenhäusern in Sachsen und Thüringen sind für uns nicht nachvollziehbar.

Der GBA-Beschluss sollte jetzt zügig umgesetzt werden. Die AOK PLUS schlägt vor, dafür auf Landesebene unter Federführung der Sozialministerien in Sachsen und Thüringen und unter Beteiligung der jeweiligen Krankenhausgesellschaft, der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkassen an die Arbeit zu gehen, um bald eine tragfähige Gesamtstruktur der stationären Notfallversorgung auf Basis des Beschlusses festzulegen. Dabei sollte auch die ambulante Notfallversorgung an Krankenhäusern in die Überlegungen mit einbezogen werden

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