AOK PLUS: 2017 war ein erfolgreiches Jahr

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Mehr als 100.000 neue Versicherte. Mit 50 Millionen im Plus.

Rund 100.000 Menschen in Sachsen und Thüringen haben sich im Jahr 2017 neu für die AOK PLUS entschieden. Damit sind bei der größten gesetzlichen Krankenversicherung in Sachsen und Thüringen mehr als 3,2 Millionen Menschen versichert. Seit 2013 hat die AOK PLUS in beiden Freistaaten in Summe rund 500.000 Neuversicherte hinzugewonnen.

Nach vorläufigen Zahlen wird die Gesundheitskasse das Geschäftsjahr 2017 mit einem positivem Ergebnis in Höhe von 50 Millionen Euro abschließen. Insgesamt wurden 11 Mrd. Euro für die medizinische und pflegerische Versorgung der 3,2 Millionen AOK-Versicherten in Sachsen und Thüringen ausgegeben. Das entspricht Leistungsausgaben von 3.424 Euro pro Versichertem oder Gesamtausgaben von 212 Millionen Euro pro Kalenderwoche.

Grund für den positiven Jahresabschluss war neben der sehr positiven Entwicklung der Beschäftigungs- und Versichertenzahlen auch das wirtschaftliche Handeln mittels Versorgungs- und Rabattverträgen. Dadurch konnte der vorab erwartete Anstieg der Leistungsausgaben gebremst werden und dies bei überdurchschnittlich guten Leistungen im Kassenvergleich. Zusätzliche Ausgaben aufgrund neuer Gesetze oder Gesetzesänderungen sind im Laufe des Jahres nicht so stark wie erwartet in die Bilanz eingeflossen.

Durch den Zuwachs an Neuversicherten hat sich das Versichertenportfolio der AOK PLUS deutlich verändert. Der Altersdurchschnitt hat sich um ein halbes Jahr auf 45,5 Jahre verringert. Da Neuversicherte in der Regel weniger Leistungen in Anspruch nehmen, hat dies ebenso auf die gute Finanzentwicklung des letzten Jahres eingewirkt. Allerdings sind zum Beispiel die Krankengeldausgaben gestiegen, da viele Gutverdiener und freiwillige Versicherte mit höherem Krankengeldanspruch zur AOK PLUS gewechselt sind.

2018 bleibt der Beitragssatz der AOK PLUS stabil bei 15,2 % und also deutlich unter dem Durchschnitt aller Krankenkassen von 15,6 %. Der Haushalt wächst auf über 11,6 Mrd. Euro. Damit konnte zum Beispiel in den Bereichen Heilmittel, Krankengeld und Schwangerschaft/Mutterschaft deutlich mehr als im Jahr 2017 im Haushalt eingestellt werden. Des Weiteren werden 80 Millionen Euro für Zusatzleistungen bereitgestellt, zum Beispiel als Kostenzuschuss zur professionellen Zahnreinigung oder für zusätzliche Angebote für Schwangere und Kinder.

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