Anja und Gerit Kling, zwei Schwestern, eine Geschichte und ein Buch ohne Titel

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Man muss sie eigentlich gar nicht groß vorstellen, denn Anja und Gerit Kling sind mit Sicherheit durch Film und Fernsehen Deutschlands bekannteste und auch erfolgreichste schauspielernde Schwestern.

Und obwohl sie sich sehr nah stehen, sind sie doch völlig unterschiedlich.

Gerit und ihre fünf Jahre jüngere Schwester Anja wuchsen in der Nähe von Potsdam auf. Hier durchliefen die alle Höhen und Tiefen wie alle jungen Menschen, die in der DDR in den 80er Jahren aufwuchsen. Recht schnell merkten sie, dass nicht alles Gold ist was glänzt und so träumten sie wie viele in dieser Zeit mal mehr mal weniger rebellisch von einem Leben in Freiheit.

Fünf Tage vor dem Mauerfall flüchteten sie schließlich in den Westen.

Die folgenden spannenden Tage und auch Jahre überstanden sie gemeinsam als Schwestern, so wie sie sich ihr Leben lang immer wieder gemeinsam unterstützt
und auch gegenseitig immer wieder Halt gegeben haben.

Die lebensfrohe und phantasievolle Gerit zog es bereits von Kindesbeinen an auf die Bühne und vor die Kamera, schließlich wusste sie schon von Klein an „Ich werde Schauspielerin“, was sie auch immer wieder in verschiedenen Situationen ( in lustigen Anekdoten erzählt), ob im Kindergarten oder in der Schule unter Beweis stellte.

Ihre jüngere Schwester kam erst über einige Umwege und interessante Stationen in ihrem Leben und fast durch Zufall zur Schauspielerei.

Beide machten sie schließlich Karriere, doch wie jeder weiß auch das Leben in der Öffentlichkeit und in der vermeindlichen schönen und bunten Glitzerwelt des Film – und Showgeschäfts hat auch seine Schattenseiten.
„Dieser Beruf ist der schönste der Welt, wenn er funktioniert und der grausamste, wenn er nicht funktioniert“, sagen die Kling-Schwestern.

So erzählen Anja und Gerit Kling in ihrem Buch bei dem sie nicht auf einen Titel einigen konnten, ihre ganz persönliche Geschichte. Das Ganze gespickt mit schönen Fotos berichten sie mal leicht, locker launig, aber auch berührend und immer ehrlich von den Höhen und Tiefen im Leben und wie sie diese als Schwestern und immer geerdet in Familie überwunden und gemeistert haben.
So geben sie viel Persönliches preis und auch so mache private Anekdote und Geschichte, die sie erlebt haben und dem geneigten Leser schmunzeln lassen.

„Denn schließlich kommt man am besten durchs Leben, wenn man sich und alles andere nicht immer so ernst nimmt.“

Mit anderen Worten ein Buch, das absolut kurzweilig ist und Spaß macht beim Lesen und mal eben ganz locker von den Sorgen des Alltags ablenkt und einen wunderbaren Einblick in das Leben und die Gedankenwelt der erfolgreichen Schwestern gibt, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und nicht nur Spaß an ihrem Beruf, sondern auch am Leben haben.
Wobei ein Wunsch der Schwestern noch ganz oben ihre Liste steht…..ein gemeinsamer Film als Schwestern, mit einem richtig guten Drehbuch und der Frage:
„Warum hat uns das noch keiner angeboten …?“

Aber was nicht ist kann ja noch kommen…

Unterstützt wurden die Beiden übrigens beim Aufschreiben ihrer Geschichte von den Autoren und Journalisten Olaf Köhne und Peter Käfferlein. Diese haben unter anderen schon zahlreiche SPIEGEL-Bestseller veröffentlicht, u. a. mit Dirk Rossmann („…dann bin ich auf den Baum geklettert“), Hardy Krüger („Was das Leben sich erlaubt“) und Wolfgang Kubicki („Sagen, was Sache ist“).

Stefan Peter Foto Buch Cover und Foto freigegeben vom Ariston Verlag
Copyright: © Mirjam Knickriem

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freigegeben vom Ariston Verlag

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