Amy Macdonald ist zurück zu ihren Wurzeln mit „The Human Demands“

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Es ist einfach wieder mal Zeit für richtig gute handgemachte Musik….finden sie das nicht auch?

Eben!

Genau das muss sich auch die schottische Sängerin Amy Macdonald gedacht haben, als sich vor einigen Wochen ins Studio ging um die Songs für ihr neues, vor wenigen Tagen erschienenen, Album „The Human Demands“ aufzunehmen.

Seit sie mit 18 Jahren ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb und am Anfang ihrer großen Karriere stand, ist viel passiert: Über Sechs Millionen verkaufte Tonträger.
Vier Top-5 Studioalben, zwei davon sogar auf Platz 1 der UK-Album-Charts, Welttourneen auf denen sie Konzerte vor insgesamt mehr als 3,3 Millionen Menschen spielte.
Über 200 Millionen Spotify-Streams.
Eine Nummer-1-Single in mehr als zehn Ländern und eine seit 15 Jahren ununterbrochen andauernde internationale Erfolgsgeschichte, in der sie unbeirrt und unermüdlich ihren eigenen Weg gegangen ist.

Als Macdonald 2007 mit ihrem Debütalbum „This Is The Life“ herauskam, war sie wie eine frische Brise im internationalen Musikgeschäft: eine seriöse schottische Sängerin, die sich traute offen ihre Meinung zu sagen.
Sie liebte die Musik von den Arctic Monkeys und Travis und hatte die Fähigkeit eingängige Pop-/ Rock-Songs zu schreiben, die die Menschen berühren; sie weigerte sich, sich nur als Image oder als Sex-Symbol zu vermarkten und all das machte sie zu einem enorm starken Vorbild für eine ganze Teenager-Generation.

Nun ist sie wieder am Start mit einer CD, deren erster Song „The Hudson“, sich als perfekte erste Single erweist, um auf ihr neues fünftes Album „The Human Demands“ aufmerksam zu machen, welche eine Erinnerung an ihre Jugend und vor allem an ihren Vater ist.

Produziert von Jim Abbiss (Arctic Monkeys, Kasabian) bewegt sich Amy Macdonald mit ihrem neuen Werk zu ihren Wurzeln zurück in Songs, die so klingen als hätten sie nur darauf gewartet von der Sängerin entdeckt zu werden, zwar neu erfunden doch wohlbekannt klingend.
Irgendwie erwachsener und trotzdem und das ist gut so, sind sie wohltuend handgemacht und anders als die übliche uns täglich angebotene Radiomusik.
Amy Macdonald verarbeitet in ihren Texten, Themen mit denen wir uns alle sicher beim genauen hin- und zu hören immer wieder identifizieren können.
So beschäftigt sie sich, mit dem Leben im Allgemeinen, dem sich Verlieben, Brücken abreißen, neu beginnen….wenn es auch schwer fällt, Verzweiflung, Traurigkeit und der Depression um diese zu bewältigen, aber auch das Erwachsen und Älter werden.

Und obwohl sie eigentlich kein besonders großer Freund von Liebesliedern ist, findet sich mit „Fire“ ein waschechtes Liebeslied auf dem neuen Album. Es ist eine tief empfundene Hommage an ihren Mann und wohl eines der romantischsten Stücke, dass sie je gesungen hat. „Es war der erste Song, den ich nach meiner Hochzeit geschrieben habe – auch noch ausgerechnet in Las Vegas“, sagt sie. „Nach einer halben Stunde war er fertig. Ich war frisch verheiratet und so glücklich zu der Zeit, dass ich etwas gemacht habe, das eigentlich überhaupt nicht typisch für mich ist. Ich sagte zu meinem Mann: Das ist das einzige Liebeslied, das Du je aus mir herausbekommen wirst, also genieß es!“

So ist „The Human Demands“ ein Album von einer taffen und doch sehr sensiblen Frau geworden, die eine fünfzehn Jahre andauernde Erfolgskarriere in der Musikbranche überstanden und es trotzdem geschafft hat, sich immer wieder trotz aller Unkenrufe treu zu bleiben.
Mit dieser CD ist Amy Macdonald musikalisch trotz vieler modernen Einflüsse wieder ein bisschen da wo sie einst angefangen hat und das sehr ursprünglich und voller Leidenschaft.
Die Tatsache, dass es inmitten einer globalen Pandemie entstanden ist, verstärkt bei Ihr nur noch das Gefühl, dass dies ein Neuanfang ist.
„Zuerst habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, ob ich ausgerechnet in so einer Zeit, Musik veröffentlichen sollte. Denn seien wir mal ehrlich – es gibt weit wichtigere Dinge zu tun“, führt sie an. „Aber dann dachte ich: Es ist etwas anderes, es ist neu, interessant und normalerweise würde ich in Europa umherfliegen, Radio-Sessions spielen und Interviews geben.
Das geht nun natürlich nicht, was mir erneut das Gefühl gibt, ganz am Anfang zu stehen. Ich bin also wieder an einem Punkt, an dem ich Musik mache, die mir gefällt und bringe sie auf eine sehr einfache Art und Weise heraus. Und durch all das ist in mir eine neue Liebe entstanden für das was ich mache.“

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen, außer das es sich lohnt „The Human Demands“, die als Standard-CD, Deluxe-Version, Vinyl und natürlich in allen digitalen Formaten erhältlich ist zu hören und diese noch mit dem Kopf erdachte und von Hand gespielte Musik zu genießen….

Stefan Peter Foto: Stefan Peter

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