Alle Menschen müssen Zugang zu FFP2-Masken bekommen

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Linke fordert zentrale Beschaffung von FFP2-Masken

Bundesweit gilt jetzt beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. In Bayern drohen sogar Bußgelder, wenn gegen die FFP2-Maskenpflicht verstoßen wird. Die Verantwortung sich damit auszustatten, wälzt die Bundesregierung jedoch auf die Bürger ab.
„Medizinische Masken des Typs FFP2 bieten einen wirksamen Selbstschutz vor Übertragung, insbesondere wenn Abstandsregeln nicht durchgehend eingehalten werden können, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder am Arbeitsplatz. Es ist unerträglich, dass das Einkommen darüber entscheidet, wer sich Sicherheit leisten kann. Sinnbildlicher kann man die Spaltung dieser Gesellschaft eigentlich nicht zeigen“, protestiert Kersten Steinke aus Nordthüringen.
„Das muss sofort korrigiert werden. Alle Menschen müssen Zugang zu FFP2-Masken bekommen.“
Die Bundesregierung wird deshalb in einem Antrag der Linken aufgefordert, über eine zentrale Beschaffung eine bedarfsdeckende Versorgung von FFP2- Masken zu sichern und für private Käufe die Abgabepreise auf die Selbstkosten zu deckeln. Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, ihren Beschäftigten, deren Präsenz am Arbeitsplatz unumgänglich ist, kostenfrei diese Masken zur Verfügung zu stellen. Für Grundsicherungsleistungen, die das Existenzminimum absichern, soll ein Corona-Zuschlag von mindestens 100 Euro gewährt werden.

Kersten Steinke

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