Aktiv Kirche erleben

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Der Jubel in der Blasii-Kirche in Nordhausen ist am Ende des Kirchenentdeckertages wieder groß. Gut 50 Kinder aus 3 Schulklassen haben sich mit ihren Lehrerinnen zu Fuß auf den Weg gemacht. Sie kommen aus der Regelschule „Am Förstemannweg“ sowie den Förderzentren St. Martin und Pestalozzi. „Es ist so schön, dass die Kinder dieses Mal wirklich alle Angebote ausprobieren können“, freut sich eine Lehrerin. „Sonst war es ja immer so voll, dass man Schlange stehen musste“, ergänzt eine andere. Eine Betreuerin, die einen jungen Menschen im Rollstuhl schiebt, freut sich ganz besonders für ihre Schüler, dass auch sie immer Angebote finden, bei denen sie mit Begeisterung mitmachen können. Und die Begeisterung ist deutlich zu sehen. Nach einer kurzen Andacht mit Joshua Pettay, Marcus Bornschein und Marie Wand von der Jugendkirche geht es in die Workshops. Jede und jeder lernt dort auf verschiedenste Weise mindestens einen tollen Typen aus der Bibel kennen. 10 Mitarbeiter aus dem gemeindepädagogischen Dienst sowie Ehrenamtliche des Kinderkirchenladens und Mitarbeiter der Jugendkirche sind dafür im Einsatz. Sie sind es auch, die in diesem Jahr den Markt der Möglichkeiten gestalten. Da wird geduldig filigraner Schmuck kreiert, Holzschilder mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet, Kreuze gestaltet, auf kleinen Orgelpfeifen Melodien geflötet, Lederarmbänder geschnitten, mit Airbrushfarben gemalt, Speckstein gesägt, mit feinen Hölzchen imposante Schiffchen gebaut, mit gepolsterten Stöcken gekämpft und vor allem mit Volldampf Wasserraketen gestartet. Eine einfache Konstruktion aus wenig gefüllten Plastikwasserflaschen und einer Luftpumpe sorgt für großes Hallo bei Schülern und Lehrerinnen. Kaum jemand, der sich das entgehen lässt. Zum Abschied gibt es noch Armbänder für jede „echt tolle Type“, damit sie auch ja nicht vergessen, dass sie wirklich alle tolle Typen sind. „Ein großes Dankeschön gilt den Johannitern, die mit 2 Fahrzeugen bereitstehen und geduldig alle Fragen beantworten sowie dem Weltladen für seine Gastfreundschaft“, bedankt sich Ines Delert, die dieses Mal für die Organisation des Tages verantwortlich ist.
Der Jubel der Schüler und der Dank der Lehrerinnen am Ende lassen die Planungsarbeit schnell vergessen. Denn, ob weit über 100 wie sonst oder gut 50 Schüler, die Vorbereitung ist die gleiche. Es soll ja schön werden. Doch die strahlenden Augen haben gezeigt, wie richtig und wichtig es ist, nach der Zwangspause im letzten Jahr nun wieder mit dem Kirchenentdeckertag zu starten.

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