Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht

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Nach dem ersten bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Brandenburg mahnt auch das Veterinäramt des Landkreises Nordhausen zu erhöhter Aufmerksamkeit. Wer in der Natur unterwegs ist, wird gebeten, tote Wildschweine dem Veterinäramt zu melden, damit diese umgehend auf das ASP-Virus untersucht werden können. Alle Halter von Schweinen sind aufgefordert, ihre Tiere in Bezug auf den Gesundheitszustand regelmäßig und gewissenhaft zu kontrollieren sowie die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, einzuhalten und bei Bedarf anzupassen. Bei Krankheitsanzeichen und Auffälligkeiten sollte umgehend ein Tierarzt hinzugezogen werden. Das Veterinäramt ist montags bis freitags telefonisch erreichbar unter 03631 911-3601 sowie per E-Mail an Veterinaeramt@lrandh.thueringen.de bzw. am Wochenende über die Leitstelle.

Bei einem tot aufgefundenen Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße wurde gestern der ASP-Erreger nachgewiesen. Der Fundort liegt in unmittelbarer Nähe zum angrenzenden ASP-Seuchengebiet in Westpolen. Der Bund hat den zentralen Tierseuchen-Krisenstab aktiviert, Sperr- und Sicherungsmaßnahmen wurden veranlasst. Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, der wirtschaftliche Schaden einer Einschleppung dieser Tierseuche in die Tierbestände ist jedoch enorm hoch. Wichtig ist zu wissen, dass keine Lebensmittelreste, insbesondere Wurstreste, in Abfallbehältern im Wald oder auch an Autobahnraststätten entsorgt werden sollten, denn wenn Wildschweine diese fressen, kann ein hohes Infektionsrisiko bestehen.

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