Ärztlicher Leiter des Rettungsdiensts verabschiedet

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Landrat Matthias Jendricke hat gestern Abend den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Landkreises Nordhausen, Hans Jörg Arndt, in den Ruhestand verabschiedet. Ebenso wie der Landrat bedankten sich auch zahlreiche Vertreter von Rettungsdiensten, der Leitstelle und der Landkreisverwaltung bei Hans Jörg Arndt für seinen unermüdlichen Einsatz. „In rund 20.000 Einsätzen haben Sie in den letzten 22 Jahren sehr vielen Menschen geholfen, die Ihnen sehr dankbar sind. Auch im Namen dieser Patienten möchte ich Ihnen danken, denn meistens begegnen Sie ihnen ja nicht wieder. Sie hatten in Ihrer Berufslaufbahn mit zahlreichen schwierigen Situationen zu tun, glücklicherweise haben Sie aber auch viele Einsätze erlebt, die positiv ausgegangen sind“, so der Landrat. „Für Sie war Ihr Beruf auch immer eine Berufung.“

Hans Jörg Arndt ist seit 1996 der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes gewesen. Vorher war der Diplom-Mediziner im Südharz Krankenhaus als Oberarzt in der Anästhesie tätig und war schon in dieser Zeit als Notarzt eingesetzt. Als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst hat er insbesondere die Organisation und den Ablauf der Notfallrettung sowie die notfallmedizinische Weiterbildung des nichtärztlichen Personals überwacht. Weiterhin gehörte zu seinen Aufgaben die Qualitätssicherung im Rahmen der Fachaufsicht im Rettungsdienst. Bei größeren Schadenslagen mit vielen Verletzten war er als Leitender Notarzt im Einsatz. Als Notarzt war Hans Jörg Arndt fast täglich im Landkreis Nordhausen unterwegs und gehörte auch zur Besatzung der ersten Stunde, als der Rettungshubschrauber Christoph 37 im Oktober 1992 seinen Dienst in Nordhausen aufnahm.

Die Nachfolge von Hans Jörg Arndt tritt Markus Batereau an, Oberarzt in der Notfallambulanz des Südharz Klinikums. Landrat Jendricke wünschte ihm viel Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Im Landkreis Nordhausen gab es im vergangenen Jahr rund 11.000 Notfalleinsätze des Rettungsdienstes, bei gut 3.100 Einsätzen musste auch ein Notarzt mit rausfahren.

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