ADAC Ambulanz-Service bringt Patienten sicher nach Hause – Internationale Herausforderungen in Zeiten der weltweiten Pandemie/ Unterstützung bei medizinischen Notfällen

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(ADAC Versicherung AG) Bei Landung eines ADAC Krankenrücktransportes wurde das Team auf dem Airport Shijiazhuang (China) unter höchsten Sicherheitsvorschriften empfangen. Die Patientin (71) an Bord wurde aufgrund eines Schlaganfalls transportiert und war nicht Covid-19 infiziert.

Die Elf-Millionen Metropole Shijiazhuang ist die Hauptstadt der Provinz Hebei und rund 1.000 Kilometer von Wuhan entfernt. Die Organisation des Transportes, der insgesamt vier Tage dauerte, nahm mehrere Wochen in Anspruch. So musste beispielsweise die fünfköpfige Crew (drei Piloten, ein Arzt, ein Intensivpfleger), die für den ADAC Ambulanz-Service im Einsatz waren, persönlich auf den chinesischen Konsulat in München erscheinen, um die benötigten Visa zu erhalten. Der Hinflug ging von Nürnberg über einen Tankstopp in Astana (Kasachstan) nach Shijiazhuang. Da die Crew aufgrund der Quarantäneregeln vor Ort nicht übernachten durfte, flog sie weiter nach Seoul. Von dort aus ging es am folgenden Tag mit einem Zwischenstopp in Astana wieder zurück nach Nürnberg.

Der ADAC Ambulanz-Service organisiert Krankentransporte – auch wenn es im Jahr 2020 Reisewarnungen oder gar einen Lockdown gibt. Es kann allerdings zu Verzögerungen aufgrund des höheren Organisationsaufwandes kommen. Grund sind die von Land zu Land unterschiedlichen Hygienevorschriften und Quarantäneregeln. Dazu kommen noch Vorgaben der Krankenhäuser und der bestmögliche Schutz der Crews und Ärzte muss sichergestellt werden.

Bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung und einer medizinischen Unterversorgung vor Ort werden in jedem Fall alle zur Verfügung stehenden Transportoptionen geprüft. Diese reichen von regionalen Verlegungen in Zentren mit einer höheren Versorgungsmöglichkeit bis hin zum Rücktransport per Ambulanzflug unter Isolationsbedingungen. Jeder Einzelfall wird auf bestehende Optionen geprüft werden, auch unter Berücksichtigung des Risikos für die fliegerische und medizinische Crew, des Risikos für die Bevölkerung sowie unter Berücksichtigung der von den jeweiligen Behörden vorgegebenen Restriktionen.

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