Abstimmung zu Investitionen in Sollstedt

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Welche Entwicklungsschwerpunkte gibt es in der Gemeinde Sollstedt in den kommenden Jahren? Diese Frage hat Landrat Matthias Jendricke jetzt mit Bürgermeister Claus Adam, Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, Gemeinderatsmitgliedern und der Sollstedter Wohnungsbaugesellschaft diskutiert – sowohl aus der Perspektive der Gemeinde als auch der Landkreisverwaltung. „In Anbetracht der Einwohnerzahl ist Sollstedt unser absoluter Investitionsschwerpunkt. Die Straße von Sollstedt nach Rehungen ist bereits saniert, seit Juni laufen die Arbeiten am weiteren Straßenverlauf nach Deuna. In der Grundschule Sollstedt startet im nächsten Schuljahr die Innensanierung und auch der weitere Umbau der Schwimmhalle Sollstedt über die zugesagte Bundesförderung wird aktuell konkretisiert. Insgesamt werden damit dank Fördermitteln von Bund und Land insgesamt rund 11 Millionen Euro hier im Westen unseres Landkreises investieren und die Infrastruktur vor Ort deutlich aufwerten.“

Auch im Zuge der laufenden Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzepts werden weitere Projektideen gesucht, um in den kommenden Jahren die Infrastruktur im Landkreis Nordhausen weiterzuentwickeln. „Uns ist es wichtig, in diesem Prozess alle Kommunen aktiv einzubeziehen, denn unser Ziel ist es natürlich, auf Basis des Regionalen Entwicklungskonzeptes Fördermittel für angedachte Vorhaben einzuwerben“, betont Matthias Jendricke. In der Beratung in der Gemeindeverwaltung Sollstedt ging es auch um die Anbindung an den Zug- und Regionalbusverkehr sowie den bestehenden Bedarf, Haltestellen und Bahnhöfe barrierefrei auszubauen.

Das Thema Barrierefreiheit ist auch eines der wesentlichen Ziele der kommenden Sanierungsmaßnahmen in der Schwimmhalle Sollstedt. „Wir sind jetzt aufgefordert, die Bundesförderung über 2,5 Millionen Euro konkret zu untersetzen. Dazu wollen wir natürlich mit der Gemeinde Sollstedt im Gespräch bleiben, um auch im Hinblick auf die perspektivischen Betriebskosten zu entscheiden, was genau wir im Rahmen des Vorhabens umsetzen“, so Jendricke. Geplant ist eine Gesamtinvestition von rund 2,8 Mio. Euro, der Landkreis Nordhausen muss in diesem Sonderförderprogramm nur etwa 10 % der Kosten übernehmen. „Wir wollen solche Beratungen wie hier in Sollstedt auch mit anderen Kommunen führen, um den Austausch unserer Verwaltungen gerade im Hinblick auf das Regionale Entwicklungskonzept zu intensivieren und über Projektideen, Probleme und Bedarfe vor Ort ins Gespräch zu kommen“, so Jendricke. Der nächste Termin ist bereits in der Gemeinde Werther mit dem neu gewählten Bürgermeister Manfred Handke geplant.

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