Absicherung der ärztlichen Versorgung

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Eine leistungsfähige medizinische Versorgung gilt als ein wichtiger Standortfaktor, der insbesondere für den ländlichen Raum von großer Bedeutung ist. Auf Grund der demografischen Entwicklung und einem bundesweit zu beobachtenden nachlassendem Interesse von Medizinern an einer Beschäftigung auf dem Land steht man auch im Kyffhäuserkreis vor der Aufgabe bei der Absicherung der medizinischen Versorgung aktiv zu werden.

Mit dem Ziel einer positiven Entwicklung, fanden im kleinen Kreis Gespräche mit Nachwuchsärzten aus den KMG Kliniken statt, die sich eine Praxisübernahme, Praxisneugründung oder allgemein eine Beschäftigung als Mediziner im Kyffhäuserkreis nach ihrer Ausbildung vorstellen können. Zusammen mit der Landrätin Frau Hochwind-Schneider, Matthias Strecj, Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen, Herrn Dr. Pleßmann, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme in Bad Frankenhausen, und weiteren kommunalen Vertretern wurden mögliche Maßnahmen diskutiert, um die Ausbildung und Ansiedlung von Ärzten intensiver zu begleiten und somit die medizinische Versorgung abzusichern. „Der Austausch mit direkt betroffenen Nachwuchsmedizinern und ihre Entscheidungskriterien hinsichtlich weiterer Karriereschritte unterstützen uns dabei, zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln und die richtige Ansprache zu finden.“, konstatiert Landrätin Frau Hochwind-Schneider noch im Verlauf der Diskussion.

Die Landkreisverwaltung steht diesbezüglich schon länger mit verschiedenen Akteuren in Kontakt. Vor allem die Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, als gesetzlich festgelegtem Aufgabenträger zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung, ist dabei von besonderer Bedeutung. Hier bietet man eine Vielzahl von Informationen zu Aus- und Weiterbildung sowie verschiedenen Fördermöglichkeiten über „ärztescout THÜRINGEN“ oder die „Stiftung für Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung im Freistaat Thüringen“ an, die auch auf der Website des Landkreises entsprechend verlinkt sind. Ergänzend hierzu steht Frau Dr. Petri vom Amt für Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz für weiterführende Fragen unter der Rufnummer 03632 741 – 313 jederzeit für interessierte Mediziner zur Verfügung.

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