Abitur 2021 äußerst erfolgreich – Minister Holter gratuliert 6.279 Absolventinnen und Absolventen

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Bildungsminister Helmut Holter gratuliert 6.279 Thüringer Absolventinnen und Absolventen zum Abitur 2021. Nach der vorläufigen Vorabstatistik des Bildungsministeriums ist es der erfolgreichste Abiturjahrgang seit Beginn der statistischen Aufzeichnung im Freistaat. Der Notenschnitt liegt bei 2,06. Im Vorjahr hatte er bei 2,16 gelegen.

„Die Leistungen unserer Abiturientinnen und Abiturienten 2021 waren herausragend. Meinen herzlichen Glückwunsch allen 6.279 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Ein Notenschnitt von 2,06 ist spitzenmäßig. Diesen Erfolg kann den Thüringer Abiturientinnen und Abiturienten niemand wegnehmen, und niemand kann und sollte ihn kleinreden. Denn der Anforderungsstandard des Abiturs war auf dem Standard der Vorjahre. Zu jedem guten Ergebnis gehören auch die Pädagoginnen und Pädagogen, die den Weg ihrer Schülerinnen und Schüler mit Engagement, Herzblut und Leidenschaft mitgegangen sind und so zum Erfolg ihrer Schützlinge beigetragen haben. Auch das ist in diesem Jahr eine besondere Herausforderung gewesen, und deshalb danke ich unseren Pädagoginnen und Pädagogen aufs Herzlichste. Sie haben junge Erwachsene gebildet und stark gemacht für den weiteren Lebensweg. Das bemisst sich an mehr als nur an Noten. Darauf können die Thüringer Schulen stolz sein.“

Auch die Anzahl von Bestnoten ist 2021 deutlich gestiegen. 311 Schülerinnen und Schüler beendeten die Schule mit 1,0. Das sind 99 mehr als 2020. Insgesamt hatten 6.389 Schülerinnen und Schüler die Prüfungen abgelegt, 6.279 davon haben bestanden. Das entspricht einer Prüfungsquote von 98,3 Prozent.

Hintergrund:

Der landesweite Abiturnotenschnitt wird in Thüringen seit dem Abiturjahrgang 2003 statistisch erhoben.

Das Schuljahr 2020/21 fand einerseits unter coronabedingt erschwerten Bedingungen statt. Thüringen hat andererseits aber auch große Anstrengungen unternommen, um den Abschlussklassen eine gute Prüfungsvorbereitung zu ermöglichen. Dazu gehörten beim Abitur die zeitige und langfristige Verschiebung des Prüfungstermins, die inhaltliche Schwerpunktsetzung zu Beginn des Schuljahres, Ausnahmen im Lockdown für Abschlussklassen und erweiterte Wahlmöglichkeiten, ohne dadurch die Standards abzusenken. Thüringen bereitet auch für das kommende Schuljahr ähnliche krisenfolgebedingten Anpassungen vor.

Die übrigen Prüfungsergebnisse der anderen Abschlussarten liegen standardmäßig erst ab Herbst statistisch aufbereitet vor. Denn sie werden, anders als beim Abitur, nicht vorab erfasst, sondern mit der üblichen Schuljahresstatistik zu Beginn des neuen Schuljahres.

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