Abgehoben – Unterwegs mit „Tante JU“ (Teil 1)

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Am vergangenen Donnerstag erfüllte sich unser Redakteur einen Traum. Fliegen wie in alten Zeiten.

Angekommen am Flughafen Leipzig / Halle geht es prompt in Richtung Check-In. Nach dem üblichen Prozedere heißt es vorerst warten, mit 15 weiteren Passagieren. Warten auf die Ankunft der Ju-52 der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung mit dem historischen Kennzeichen D-AQUI.

Endlich öffnet sich die Tür zum Flugfeld, auf welchem schon der Bus wartet. Nach zwei Minuten Fahrt sind wir angekommen und können kurz dieses wundervolle Flugzeug in Augenschein nehmen bevor wir zusteigen. Freie Platzwahl und für jeden Passagier ein Fenster.
Nachdem der Pilot das Flugzeug und die Besatzung vorgestellt hat gibt die Flugbegleiterin, wie bei Flügen üblich, die Sicherheitsanweisungen durch. Sie selbst fliegt mit dieser historischen Maschine schon seit 24 Jahren. Auch einige der Passagiere fliegen nicht das erste Mal mit dieser Ju52.

Angeschnallt und schon geht es los. Der rechte Motor wird zuerst gestartet und schon spürt man, wie sich diese ungeheure Kraft in die Kabine überträgt. Nun wird auch der linke Motor gestartet und zu guterletzt auch der dritte der Neunzylinder-Sternmotoren von Pratt & Whitney.

Man spürt, dass die alte Dame starten will. Dieser Wunsch wird ihr gewährt und der Pilot lässt sie auf die Startbahn rollen. Die Motoren werden lauter, drehen schneller und schon rollt sie los. Nach nicht einmal 15 Sekunden befindet sich das Heck schon halb in der Luft und nach weiteren 25 Sekunden sind wir bereits abgehoben und lassen den Flughafen hinter uns.

Auf geht es, mit 180km/h und einer bald erreichten Flughöhe von 600m in Richtung Dresden.

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