Seniorenwerk öffnet „Café Mittendrin“ am SWG-Seniorenblock in Nordhausen
Kommunales Wohnungsunternehmen und Pflegeexperten schaffen Treffpunkt für die Menschen in Nordhausen-Salza.
Kaffeetrinken am Zuckerweg: Ab Dienstag, 26. Juni, öffnet nach drei Monaten Pause das Café im Seniorenblock der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen wieder. Ab 9 Uhr erwartet Caféhausleiterin Katrin Kaufhold die ersten Gäste mit Kaffee und Kuchen. „Wir starten mit neuem Mieter, ganz neuem Konzept und neuem Namen“, sagt SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Die Wohnungsbaugesellschaft hat das Café an das Nordhäuser Seniorenwerk vermietet, das sich künftig auch um die Betreuung der älteren Mieter im Zuckerweg 3/3a kümmern wird.
Das Café verfügt über 45 Plätze und heißt jetzt „Mittendrin“ – ein Name, der bewusst gewählt wurde. „Das Café soll Bindeglied in den gesamten Stadtteil sein. Das Haus steht allen offen“, erläutert Klaan. Das Café hat montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Ab Mittwoch, 27. Juni, gibt es dort ab 11 Uhr auch Mittagessen, das von der Nordhäuser Großküche „Kochhaus“ geliefert wird. „Unsere Mitarbeiterinnen bereiten Salate, Beilagen und Nachtisch vor Ort frisch zu, die Hauptspeisen werden uns geliefert“, berichtet Sandra Hoche, die beim Seniorenwerk das Projekt betreut.
Konditorin Katrin Kaufhold und Karin Rabe, gelernte Bäckerin, sorgen nachmittags für frischen Kuchen. „Zwei weitere Mitarbeiterinnen kümmern sich um den Service“, erläutert Frau Hoche. Sebastian Brehm vom Nordhäuser Eiscafé Verona liefert zudem eine Auswahl an frischem Eis für den Straßenverkauf und für Eisbecher.
Ab Juli bietet das Seniorenwerk über seine Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes in dem Café regelmäßige Veranstaltungen für Gäste und Bewohner an. Die SWG will damit bewusst ein weiteres Angebot zur Freizeitgestaltung schaffen, um der Vereinsamung älterer Mieter im Quartier entgegenzuwirken. Auch das Zuckerstübchen, die SWG-Begegnungsstätte im Seniorenblock, bleibt mit seinen Freizeitangeboten erhalten.
Die Eröffnung des Cafés war bereits für Anfang Juni geplant, musste aber um einige Wochen verschoben werden. „Die Umbaumaßnahmen waren doch aufwendiger als gedacht“, berichtet Frau Hoche. Seit März wurde der Anbau an den Seniorenblock komplett entkernt, saniert und barrierearm modernisiert. Eine neue Gastro-Küche wurde installiert, die Fassade erhielt einen neuen Anstrich. Der Flachbau war früher Sparkasse, dann Blumenladen und Café.

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