60 – 46 – 27

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Am vergangenen Montag war „Großer Bahnhof“ beim Karate-Do-Kwai Nordhausen! Denn die Zahlen 60-46-27 beschreiben in Kurzform die aktuellen Lebensstationen von Frank Pelny. An seinem 60. Geburtstag betreibt er seit 46 Jahren aktiv Kampfkunst und ist seit 27 Jahren erster Vorsitzender des Nordhäuser Karatevereins.

Der Platz vor der Spendekirchhof Turnhalle war voller Gratulanten, die im gebotenen Abstand ihrem Trainer, Sensei (Lehrer) und Freund kräftigen Applaus spendeten statt ihm die Hand zu schütteln. Zum Glück wussten alle wo Frank Pelny an seinem Ehrentag zu finden ist: er gab natürlich Training gemäß Plan im Dojo (Übungsraum), wie jeden Tag. Denn das steht für ihn immer an erster Stelle. Auch in diesem Alter ist er körperlich mindestens genauso fit wie seine jungen Schüler. Aber nicht nur die Physis macht ihn zu einem Ausnahmesportler und Botschafter japanischer Kampfkunst. Statt in Alter und Weisheit angekommen zu sein, wie es höhere Semester so gern meinen, ist er immer auf der Suche und bereit dazu zu lernen und sich weiter zu entwickeln. „Man muss sich umschauen in der Welt und offen für Neues sein.“, sagte der Jubilar einen Tag später.

Ohne Übertreibung kann man sagen, dass Frank Pelny der Vater des Karatesports in Nordhausen ist. Bereits vor der Wende aktiv, zog er 1989 durch die Nordhäuser Sporthallen, um die Karateenthusiasten um sich zu scharen. So wurde aus einem Häuflein von fünf Eingeweihten ein funktionierender Verein mit heute 230 Mitgliedern und unzähligen Meisterschaftstiteln. Außerdem ist der Name Frank Pelny inzwischen auch weltweit ein Begriff in der Kampfkunstszene. Viele Seminare im In- und Ausland nutzt der Nordhäuser auch, um seine Heimat bekannter zu machen.

Wir wünschen und hoffen, dass dem Jubilar noch viele aktive Jahre vergönnt sind und er uns teilhaben lassen kann, an dem was er stets und ständig entdeckt.

Interessenten an authentischer und qualitativ hochwertiger Kampfkunst bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein vierwöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, Erwachsene und auch eine eigene Senioren-Gruppe. Für Kobudô (Waffenkarate) und SaCO-Selbstverteidigung muss man das 14. Lebensjahr schon erreicht haben. Karate-Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal für die Verbesserung der Fitness geeignet. Außerdem gibt es noch eine Übungsgruppe Qi-Gong. Die Kleinsten (4-7 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport herangeführt. Wessen sportliches Interesse nicht unbedingt im Kampfsport liegt, der ist in der Gruppe Basis-Fit gut aufgehoben.

Information bekommt man im Internet unter www.karate-nordhausen.de, per Telefon NDH 60 47 36 oder einfach mal zu den Trainingszeiten in der Spendekirchhof-Turnhalle des Humboldt-Gymnasiums in der Münzgasse vorbeischauen.

Sven Schröter (Karate-Do-Kwai Nordhausen e. V.)

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