6.000. navigierte Hüft-OP in der Helios Klinik

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Uwe Lachmann verlässt die Helios Klinik Bleicherode mit einem neuen Hüftgelenk und ohne Schmerzen. Der 62-Jährige aus Sachsen-Anhalt war der 6.000. Patient, der in der Helios Klinik mittels computer-navigierter Methode an der Hüfte operiert wurde.

Mit einem Lächeln im Gesicht und einem Blumenstrauß verlässt Uwe Lachmann am Montag die Helios Klinik Bleicherode. Die Implantierung seines neuen Hüft-Gelenkes ist gut gelaufen. Für ihn nebensächlich, aber für die Klinik ein kleiner Meilenstein: Er war die 6.000. computer-navigierte Hüft-OP des Bleicheröder Fachkrankenhauses für Orthopädie.

Auf Empfehlung von Bekannten, reiste der 62-Jährige extra aus dem 85 Kilometer entfernten Schmon in Sachsen-Anhalt nach Bleicherode. Seine Schmerzen ließen keinen Aufschub zu. Sorge vor einer Coronainfektion im Krankenhaus hatte er nicht. Auch sonst habe er den Schritt, sich an der Hüfte operieren zu lassen, nicht bereut. Dr. Steffen Kohler, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Bleicherode, operierte Lachmann. Er gratulierte dem Berufskraftfahrer am Montag zur Jubiläumszahl und dankte ihm für sein Vertrauen.

Die computernavigierte Operationsmethode ermöglicht eine hochpräzise Pfannenimplantation. Das ausgereifte System wird seit 2001 in der Fachklinik für Orthopädie angewandt. Während der OP werden vier knöcherne Landmarken am Becken abgenommen. Daraus wird mittels des Computers die Position des Beckens dreidimensional bestimmt. Anhand dieser vier Punkte wird die Hüftpfanne genau platziert. Da das künstliche Hüftgelenk so exakt, wie nur möglich platziert wird, ermöglicht die Methode einen verringerten Abrieb und schützt vor möglichen Ausrenkungen. Die Operationszeit während des Eingriffes verlängert sich gegenüber herkömmlichen Implantationen von Hüftgelenken gerade mal nur um fünf Minuten.

Uwe Lachmann ist froh, dass er den Schritt nach Bleicherode gegangen ist. Mit der neuen gewonnenen Lebensqualität freut er sich auf seine Familie und die gemeinsame Zeit.

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