2. Runde des 11. Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung

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Nordhausen (psv) An der Ausschreibung zum 11. Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung haben sich 98 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland beteiligt. Die eingereichten grafischen Arbeiten, von denen die besten 17 Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung vertreten sind, zeigen einen Querschnitt durch viele grafische Techniken und die gegenwärtigen Kunstströmungen. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2020 im Kunsthaus Meyenburg statt.

In der vergangenen Woche hat sich der Beirat der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung neu konstituiert. Mitglieder des Beirates sind jetzt: Katja Mitteldorf, Sylvia Spehr und Patrick Börsch als Vertreter der Stadt Nordhausen. Hinzu kommen Wolfgang Asche als Vertreter der Kreissparkasse Nordhausen und Roswitha Tafertshofer – die Tochter von Ilsetraut Glock. Das Ziel des Beirats ist es, die Kunst in Nordhausen zu fördern, die Sammlung der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung zu bewahren und in Ausstellungen im Kunsthaus Meyenburg zu integrieren. Zudem werden Sie den mit 1.500 Euro dotierten Nordhäuser Grafikpreis ausloben, welcher im Jahr 2020 zum 11. Mal vierliehen wird.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer Sonderausstellung, welche die von der Fachjury ausgewählten Werke der 17 für den Preis nominierten Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Am Wettbewerb haben sich 98 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland beteiligt. In der ersten Jury-Sitzung, die am 27. November stattfand, wurden folgende 17 Künstler ausgewählt, die in die Endrunde der Preisvergabe gekommen sind: Jürgen Höritzsch (Chemnitz), Luise von Rohden (Leipzig), Ulricke Zabel (Halle), Christof Wischniowski (Dresden), Andrei Krioukov (Berlin), Jörg Hufschmidt (Hannover), Tanja Pohl (Greiz), Frank Degelow (Leipzig), Paul Wessler (Bramsche), Heinz Ferbert (Priestewitz), Sebastian Harwardt (Halle), INK Sonntag-Ramirez Ponce (Jossgrund), Timm Kregel (Gorsleben), R.F. Myller ( Hannover), Linda Grüneberg (Halle), Ilko Koestler ( Halle), Jörn Konrad (Leipzig).

Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2020, um 11 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg statt. Gleichzeitig werden der von der Kreissparkasse Nordhausen mit 1.000 Euro dotierte Förderpreis und der Publikumspreis in Höhe von 500 Euro, welche vom Kunsthaus Meyenburg Förderverein e.V. gesponsert wurden, vergeben. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 1. März 2020 im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen.

Zur Namensgeberin Ilsetraut Glock-Grabe:

Die gebürtige Nordhäuserin Ilsetraut Glock lebte und arbeitete zwar seit 1950 in Oedekoven bei Bonn, ist ihrer Geburtsstadt Nordhausen aber trotz Entfernung und Teilung Deutschlands immer eng verbunden gewesen. Nach der Wiedervereinigung belebte sie frühere Verbindungen und knüpfte mit Ambitionen der Kunstförderung neue Kontakte in ihrer Heimatstadt. Für die Stiftung wählte sie als Namen die Verbindung als ihrem Nachnamen Glock mit ihrem Geburtsnamen Grabe, um auch damit die Verbundenheit mit ihrer Heimat zu verdeutlichen. Am 13. Mai 2002 wurde Ilsetraut Glock als Dank für ihr Engagement Ehrenbürgerin der Stadt Nordhausen. 2003 wurde ihr vom damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel der Thüringische Verdienstorden sowohl als anerkannte Künstlerin als auch für ihr „uneigennütziges Wirken und ihr Mäzenatentum“ verliehen.

[Foto: Ilsetraut Glock – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit]

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