160 Jahre lang war der Schiedunger Teich eine Wiese.

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Seine wirtschaftliche Umgestaltung im Jahr 1809 fiel in eine Zeit politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen.

Erhöhter Reformdruck und die aggressive Expansionspolitik des napoleonischen Grand Empire hatten revolutionäres Recht bis in unsere Gegend gebracht.

Reibereien um die alte genossenschaftliche Nutzung des Landes blieben dabei nicht aus.

Doch wie stand die Landbevölkerung zu Reformen, hatte sie überhaupt Einfluss darauf und lässt sich das heute noch feststellen?

Anhand eines Prozesses um den Schiedunger Teich, den die Gemeinde 1812 mit ihrem Gutspächter begann, lässt sich nachvollziehen, wie selbst in kleinsten, scheinbar unpolitischen Auseinandersetzungen die Beteiligung der Landbevölkerung an den politischen Veränderungen ihrer Zeit zum Ausdruck kam.

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