SWG sperrt nach Ärger mit Jugendgruppe Wohnhof hinter der Nordhäuser Stadtbibliothek

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Klaan fordert gemeinsames Agieren allerSWG sperrt nach Ärger mit Jugendgruppe Wohnhof hinter der Nordhäuser Stadtbibliothek
Klaan fordert gemeinsames Agieren aller Beteiligten, um Lösung für die Stadt zu finden
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen lässt ihren Wohnhof Engelsburg/Kranichstraße jetzt abends von einem Sicherheitsdienst bewachen. Außerdem hat die SWG an allen Quartierszugängen Schilder befestigen lassen, die den Zutritt für Fremde untersagen. Damit reagiert das kommunale Wohnungsunternehmen auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich in den vergangenen Wochen in dem Hof hinter der Stadtbibliothek abends regelmäßig getroffen hat. „Seit Wochen haben wir immer wieder Beschwerden unserer Mieter. Es geht um Müll, der liegengelassen wird, Treppen, Außenanlagen und Fahrzeuge werden beschädigt. Es geht auch um persönliche Auseinandersetzungen zwischen unseren Mietern und den Jugendlichen. So konnte es leider nicht weiter gehen. Wir mussten reagieren. Die Maßnahmen zeigen jetzt erste Erfolge“, sagte SWG-Chefin Inge Klaan in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Klaan spricht von einer kleinen Gruppe Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die für Ärger in dem Wohnquartier sorgten. Auch Alkohol und Drogen seien hier eindeutig im Spiel, so die SWG-Chefin.
Klaan, die selbst fünf Abende lang versucht hat eine friedliche Lösung zu finden und mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, sah zum Schluss keine andere Möglichkeit mehr, als härter durchzugreifen. „Auch wenn wir das Problem damit natürlich nur auf andere Flächen in der Stadt verschieben“, sagt sie und ergänzt: „Ich habe selbst mit einigen Eltern der Jugendlichen gesprochen. Daher weiß ich, dass die Familien oft überfordert sind in einer solchen betroffenen Situation und die Hilfe des Jugendamtes nicht abbrechen darf. Es brauche ein erzieherisches ordnungspolitisches Flächenkonzept bis auf die Schulhöfe und eine vielfältige Angebotsstruktur für die Kinder, die wir damit noch zurückholen können.
Um dem beizukommen, sei ein gemeinsames Agieren von Elternhäusern, Schulen, Zivilgesellschaft, Jugendamt, Ordnungsbehörde und Polizei erforderlich. „Wenn die Stadt im Interesse aller diesen Prozess weiter koordiniert und jetzt weitergehende Maßnahmen unterstützt und alle in die gleiche Richtung abgestimmt agieren, kann im Sinne der Stadt und ihrer Bürger etwas Gutes entstehen“, ist Klaan überzeugt. Die SWG sei bereit, Partner in diesem Prozess zu sein. Beteiligten, um Lösung für die Stadt zu finden
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in Nordhausen lässt ihren Wohnhof Engelsburg/Kranichstraße jetzt abends von einem Sicherheitsdienst bewachen. Außerdem hat die SWG an allen Quartierszugängen Schilder befestigen lassen, die den Zutritt für Fremde untersagen. Damit reagiert das kommunale Wohnungsunternehmen auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich in den vergangenen Wochen in dem Hof hinter der Stadtbibliothek abends regelmäßig getroffen hat. „Seit Wochen haben wir immer wieder Beschwerden unserer Mieter. Es geht um Müll, der liegengelassen wird, Treppen, Außenanlagen und Fahrzeuge werden beschädigt. Es geht auch um persönliche Auseinandersetzungen zwischen unseren Mietern und den Jugendlichen. So konnte es leider nicht weiter gehen. Wir mussten reagieren. Die Maßnahmen zeigen jetzt erste Erfolge“, sagte SWG-Chefin Inge Klaan in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Klaan spricht von einer kleinen Gruppe Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die für Ärger in dem Wohnquartier sorgten. Auch Alkohol und Drogen seien hier eindeutig im Spiel, so die SWG-Chefin.
Klaan, die selbst fünf Abende lang versucht hat eine friedliche Lösung zu finden und mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, sah zum Schluss keine andere Möglichkeit mehr, als härter durchzugreifen. „Auch wenn wir das Problem damit natürlich nur auf andere Flächen in der Stadt verschieben“, sagt sie und ergänzt: „Ich habe selbst mit einigen Eltern der Jugendlichen gesprochen. Daher weiß ich, dass die Familien oft überfordert sind in einer solchen betroffenen Situation und die Hilfe des Jugendamtes nicht abbrechen darf. Es brauche ein erzieherisches ordnungspolitisches Flächenkonzept bis auf die Schulhöfe und eine vielfältige Angebotsstruktur für die Kinder, die wir damit noch zurückholen können.
Um dem beizukommen, sei ein gemeinsames Agieren von Elternhäusern, Schulen, Zivilgesellschaft, Jugendamt, Ordnungsbehörde und Polizei erforderlich. „Wenn die Stadt im Interesse aller diesen Prozess weiter koordiniert und jetzt weitergehende Maßnahmen unterstützt und alle in die gleiche Richtung abgestimmt agieren, kann im Sinne der Stadt und ihrer Bürger etwas Gutes entstehen“, ist Klaan überzeugt. Die SWG sei bereit, Partner in diesem Prozess zu sein.

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