Konsequent transparent – konstant exzellent!

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Helios Klinik Bleicherode veröffentlicht Qualitätsergebnisse

Die Helios Klinik Bleicherode hat erneut sehr gute Qualitätsergebnisse in der medizinischen Behandlung ihrer Patienten erzielt. Das belegen die IQM-Kennzahlen für das Jahr 2019. Darin lässt sich ablesen, mit welcher Qualität die Klinik wichtige orthopädische Erkrankungen behandelt. Die Ergebnisse zeigen aber auch Verbesserungspotenzial auf, das durch ein aktives medizinisches Qualitätsmanagement erschlossen werden soll.

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, sagt Dr. med. Steffen Kohler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Orthopädie der Helios Klinik Bleicherode. Das belegen die IQM-Kennzahlen für das Jahr 2019, die seit heute auf der Klinikseite unter www.helios-gesundheit.de/kliniken/bleicherode/unser-angebot/unsere-standards/iqm-zahlen abrufbar sind. „Durch IQM erhalten wir nicht nur Qualitätsergebnisse, die uns im bundesweiten Vergleich zeigen, wo unsere Stärken und Schwächen sind. Wir nutzen das IQM-Verfahren ebenso für ein aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Senkung der Komplikationsraten zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit führt.“

Seit vielen Jahren überzeugt das Bleicheröder Fachkrankenhaus für Orthopädie mit konstant sehr guten Ergebnissen. Kein Todesfall und überdurchschnittlich gute Qualitätsergebnisse kennzeichnen die Arbeit der Helios Klinik Bleicherode. Selbstverständlich ist dies nicht, sondern das Ergebnis kontinuierlich guter Arbeit und strenger Selbstreflexion. In konkreten Zahlen sieht das so aus: Im Jahr 2019 wurden in Bleicherode über 233 Patienten an der Wirbelsäule operiert, davon 31 Menschen am Spinalkanal. 764 Patientinnen und Patienten wurden nicht-operativ an der Wirbelsäule behandelt. Auf dem Gebiet der künstlichen Gelenke erhielten 335 Patienten ein künstliches Hüftgelenk und 392 Menschen ein künstliches Knie. „Grundsätzlich wird bei all unseren Patienten in erster Instanz das gesamte Potenzial unseres konservativen Leistungsspektrums ausgeschöpft. Bringt die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg, ist die Operation der letzte Weg. Dies geschieht in Abstimmung mit unseren Patienten und das ist etwas, wofür uns unsere Patienten schätzen und dankbar sind“, sagt Dr. Kohler. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 6 Tagen und damit rund 3 Tage unter dem Bundesdurchschnitt. „Wir haben unsere Abläufe optimiert, sodass Patienten nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenks schneller mobilisiert werden und zurück in ihren Alltag finden können. Die Vorgehensweise der raschen Genesung unserer Patienten, ist ein international erprobtes und erfolgreiches interdisziplinäres Verfahren auf dem Gebiet der Orthopädie. Es wurde für Patienten entwickelt, bei denen ein Hüft- oder Kniegelenkersatz durchgeführt wird. Das Programm fördert zwar eine schnelle Genesung, die Patienten werden jedoch grundsätzlich erst aus dem Krankenhaus entlassen, wenn sie dazu bereit sind. Nach der Einführung wurde es von unseren Patienten sehr gut angenommen und wir sind vom Erfolg der schnellen Mobilisation überzeugt“, sagt Dr. Kohler, Chefarzt der Orthopädie.

Bei den endoprothetischen operativen Eingriffen von Knien (1,4%) und Hüften (2,2%) lag die Zahl eingetretener Komplikationen deutlich unter dem IQM Durchschnittswert (1,9% bzw. 2,7%). Verbesserungen voranzutreiben, gilt es bei den nicht-chirurgischen Komplikationen von Bandscheibenoperationen: Hier schnitt die Helios Klinik Bleicherode mit 1,2 Prozent etwas schlechter ab, als der Durchschnitt über alle beteiligten Krankenhäuser betrachtet, der bei 0,5 Prozent für das Jahr 2019 lag. „Unsere Ergebnisse veröffentlichen wir seit Jahren im Internet. Diese konsequente Transparenz ist für uns vor allem zusätzlicher Ansporn, um noch besser zu werden“ berichtet Dr. Steffen Kohler. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung ging die Fachklinik Anfang dieses Jahres mit der Etablierung des Helios Wirbelsäulenzentrums unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Ali Ezzati. Das Zentrum ist eine Kooperation mit dem Erfurter Helios Klinikum. Erfahrene Spezialisten aus beiden Kliniken arbeiten seither in regem Austausch zur Verbesserung der Qualität von Wirbelsäulenerkrankungen im Landkreis Nordhausen.

Neben der medizinischen Qualität punktet die Helios Klinik Bleicherode auch auf dem Gebiet der Patientensicherheit und Patientenzufriedenheit. Um die Patientenzufriedenheit zu optimieren, werden die Patienten einmal wöchentlich persönlich nach ihrer Meinung zu ihrem stationären Aufenthalt befragt. Eventuell bestehende Kritikpunkte werden noch während des stationären Aufenthaltes mit dem Patienten besprochen, sorgfältig ausgewertet und bearbeitet. „Dieses Angebot wird von unseren Patienten sehr geschätzt. Für konstruktive Kritik sind wir dankbar und meist gelingt es uns, Änderungen noch vor der Entlassung aus der Klinik zur Zufriedenheit unserer Patienten umzusetzen.“, erzählt Dr. Kohler.

Um die Patientensicherheit so hoch wie möglich zu generieren, werden alle Patienten einige Tage vor einem operativen Eingriff in der vorstationären Sprechstunde untersucht und über die Behandlung und ihre Erfolgsaussichten und Risiken aufgeklärt. Fragen zu Vorerkrankungen, Allergien und Keimbesiedelung werden ausführlich erörtert. Die Pflegekräfte führen am ersten Tag ein Aufnahmegespräch durch, um mögliche Risiken, z.B. Sturzneigungen, frühzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen. Ein weiterer Punkt zur Patientensicherheit sind Checklisten vor, während und nach der Operation. Ähnlich wie es die Besatzung eines Flugzeuges macht, werden sicherheitsrelevante Fragen, wie die Identität des Patienten, die Operation, Körperseite und wichtige Begleiterkrankungen abgearbeitet.

Foto:Helios Klinik

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz, deren Ziele die Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität in Krankenhäusern und ein offener Umgang mit Fehlern sind. Eine offene Fehlerkultur braucht konsequente Transparenz, Kritikfähigkeit, Selbstbewusstsein und Mut. Dafür stehen die derzeit rund 500 Mitgliedskrankenhäuser der Initiative Qualitätsmedizin, die jährlich ca. 7,8 Millionen Patienten stationär versorgen. Die IQM Mitgliedskliniken veröffentlichen über 250 Qualitätskennzahlen für 50 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren – vorrangig zur Messung medizinischer Ergebnisqualität. Der Vergleich der eigenen Behandlungsergebnisse mit den IQM-Zielwerten macht das Verbesserungspotenzial in den Kliniken sichtbar.

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