Wo einst Eisenerz gefördert wurde – Die alte Grube

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Auf der Suche nach einem alten Bunker und verlassenen Bahntunneln entdeckte unser Redakteur zufällig einen Lost Place, welcher allerdings nicht ganz unbekannt sein dürfte.

Das Tor stand offen und Hinweisschilder gab es keine, sodass man sich, trotzdem vorsichtig, auf das Gelände wagen konnte. Immerhin geht die Gesundheit vor und kein Foto der Welt ist es wert sein Leben aufs Spiel zu setzen. So muss man an solchen Orten immer auf den nächsten Schritt achten, auch in den Außenbereichen.

Das alte Grubengelände zeugt heute noch von der Arbeit der Kumpel, die hier einst Eisenerz förderten. Ab 1936 wurde hier gearbeitet und die Ausbeute war gut. Der Eisenanteil des Erzes betrug mehr als 35 Prozent. Gut auch für die damalige Rüstungsindustrie des dritten Reichs. Nach dem Krieg wurde im Jahr 1946 die Eisenerzförderung wieder aufgenommen, allerdings nur bis ins Jahr 1970, da die DDR aus der ehemaligen Sowjetunion besseres Eisenerz beziehen konnte. Die Grube wurde stillgelegt.

Hiernach kam es zum Umbau einzelner Gebäude um sie als Betriebsferienheim zu nutzen. Allerdings kam durch die Wende auch hierfür das Aus, seither herrscht hier der Verfall. Doch nicht das gesamte Areal ist hiervon betroffen, eröffnete man doch zum 40. Jahrestag der DDR im Jahr 1989 in der Nähe ein Schaubergwerk, welches noch heute Besucher anzieht.

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