Übung für den Ernstfall

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Ein Zugunglück mit einer Dampflok, 20 Verletzte – diesem Szenario sehen sich heute Einsatzkräfte bei einer Übung auf dem Gelände des Hartsteinwerkes Unterberg gegenüber. Als am Sonntagvormittag die Leitstelle die Ortsfeuerwehren in Ilfeld, Niedersachswerfen und Sophienhof, die Bergwacht Ellrich, das THW Nordhausen und die Rettungskräfte des Sanitäts- und Betreuungszugs des Landkreises alarmiert, wissen sie noch nicht, dass es sich um eine Übung handelt – und nicht um einen Ernstfall.

Zum ersten Mal üben die Einsatzkräfte aus dem Landkreis gemeinsam mit den Mitarbeitern des Notfallmanagements und der Abteilung Technik der Harzer Schmalspurbahnen den Fall eines Zugunglücks unter möglichst realistischen Bedingungen. So mimen beispielsweise 20 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren Harztor die Verletzten des Bahnunglücks. Insgesamt sind mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. „Eine solche Einsatzübung mit der HSB ist wichtig, um das Zusammenwirken der Freiwilligen Feuerwehren, der Bergwacht, des Technischen Hilfswerks, den Rettungskräften des Sanitäts- und Betreuungszugs und den Mitarbeitern der HSB zu proben, damit im Ernstfall – der hoffentlich nie eintritt – alles Hand in Hand läuft“, so Landrat Matthias Jendricke. „Mein Dank gilt allen ehrenamtlichen Einsatzkräften und der HSB, die für diese Übung eine Dampflok zur Verfügung stellt und der Firma Unterberg für die Bereitstellung ihres Geländes.“ Bei der Einsatzübung soll der Ablauf der Alarmierung bei einem Bahnunglück der HSB getestet werden, ebenso wie der Organisationsablauf, die Zusammenarbeit und das taktische Vorgehen der einzelnen Übungsteilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen.

(Foto:Sven Tetzel)

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