Training im vorbeugenden Brandschutz

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Wie verhält man sich richtig in einem Brandfall? Wie nutzt man einen Feuerlöscher? Und welche weiteren Erstmaßnahmen sind wichtig? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich jetzt die Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Nordhausen auseinandergesetzt. Schon seit längerem hatte die Landkreisverwaltung hier eine Brandschutzübung geplant, damit die gut 80 Flüchtlinge und Asylsuchenden mehr über die Thematik vorbeugenden Brandschutz erfahren und sich im Fall des Falles richtig verhalten. Erste Maßnahmen gab es bereits Anfang des Jahres.

Zum Brandschutztraining gehörten auch einige theoretische Informationen, die nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Arabisch und Persisch vermittelt wurden. Dann zeigte Brandschutz-Coach Jens Wenke den Bewohnern aus arabischen Ländern, Afghanistan und Eritrea zum Beispiel, wie man ein Feuer mit einer Löschdecke ersticken kann. Dabei unterstützt hat Jens Wenke der Sprachmittler Amr Shakhashiro, der sich selbst ehrenamtlich in der Feuerwehr engagiert. „Sicherheit geht alle an“, sagte Marc Hesse, der das Fachgebiet Sozialhilfe und Asyl im Landratsamt leitet. „Deshalb ist es uns wichtig, dass gerade die Bewohner unserer Gemeinschaftsunterkünfte, wo zum Teil viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, mehr wissen über Brandschutz, vor allem auch über Brandvermeidung. Hier tragen die Bewohner selbst Verantwortung. Wir ziehen ein positives Fazit zum Brandschutztraining und bedanken uns bei Jens Wenke und Amr Shakhashiro für ihre Unterstützung.“

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