SWG investiert rund 2,5 Millionen Euro in Nordhäuser Altstadt

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Kommunales Wohnungsunternehmen beginnt im Herbst mit zweitem Bauabschnitt im Quartier Schärfgasse/Am Altentor

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) investiert weiter in die Nordhäuser Altstadt: Das kommunale Wohnungsunternehmen plant am Quartier Schärfgasse/Am Alten Tor einen zweiten Bauabschnitt. „Bis 2019 werden wir Am Altentor acht neue Wohneinheiten mit insgesamt rund 700 Quadratmeter Wohnfläche schaffen“, erläuterte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Rund 2,5 Millionen Euro sollen in die weitere Entwicklung des innerstädtischen Standortes fließen. Der Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung dem Vorhaben zugestimmt. Baubeginn ist für das kommende Jahr geplant, die Fertigstellung für 2019. „Um Baufreiheit zu schaffen, beginnen bereits jetzt im Herbst die ersten Abrissarbeiten“, so Klaan weiter.
Im Rahmen der Quartiersentwicklung sollen die zwei Fachwerkhäuser Am Altentor 2, 2b und 2c, die an die ehemalige Bäckerei anschließen, saniert werden. Beide Häuser hat die SWG gekauft, die früheren Eigentümer haben auf eigenen Wunsch neue Wohnungen in der Schärfgasse bezogen. Die zwei Fachwerkhäuser erhalten einen komplett neuen Zuschnitt, so dass vier neue Wohneinheiten mit einer Fläche zwischen 80 und 120 Quadratmetern im Einfamilienhaus-Charakter entstehen werden. In Richtung Schärfgasse ist zudem ein Anbau mit zwei weiteren, kleineren rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen geplant.
Der graue DDR-Bau, Altentor 3 a, wird abgerissen. „Hier entsteht ein 3-geschossiger Neubau mit zwei rund 100 Quadratmeter großen 5-Raum-Wohnungen“, erläutert Klaan. Die Abrissarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Auch die alten Garagengebäude im Innenhof werden zurückgebaut. Der Innenhof wird im Zuge der Sanierungs- und Neubauarbeiten neu gestaltet. Neben einem großen Carport mit sechs Stellflächen sind weitere Parkplätze im Hof und Terrassen vorgesehen. Die Zufahrt erfolgt über das neue Gebäude Altendorf 3 a, dessen Erdgeschoss über verschiedene Funktionsräume für die Mieter verfügen wird.
Auch der angrenzende Mühlgraben soll als Weg wieder erkennbar gemacht werden. Über die Gestaltung will man in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen, der der Mühlgraben gehört, eine Lösung finden. Geplant ist, dass der Mühlgraben als öffentlicher Weg genutzt werden kann.
Im ersten Bauabschnitt war in der Schärfgasse nach vielen Jahren des Leerstandes ein neues, lebendiges Quartier mit 32 hochwertigen und ganz individuellen Wohnungen sowie neuen Außenanlagen, Parkplätzen und gepflasterten Straßen entstanden.

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