„Stadtgeschichte – mundgerecht“ die Vierte und wieder ausgebucht!

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Bereits zum vierten mal startete heute um 15.30, diese einzigartige Kombination von thematischer Führung im Museum Flohburg, mit anschließender Besichtigung ausgesuchter Sehenswürdigkeiten, der Nordhäuser Altstadt und abschließendem Einkehren im traditionellen Gasthaus „Zum Socken“.
Auch dieses Mal war die Veranstaltung ausgebucht, ja man hatte sogar das Gefühl, es waren mehr Gäste als gemeldet zugegen. Das Konzept geht also auf und findet regen Anklang!
Herr Hans-Jürgen Grönke, er vertritt den Geschichts-und Altertumsverein Nordhausen e.V., führte die Gäste durch das Museum Flohburg und es ging heute unter anderem um die Reformation in Nordhausen. Die Münzprägung, im damaligen Nordhausen, fand Erwähnung und vieles mehr. Auch ein Punkt war zum Beispiel die Bombardierung von Nordhausen in Verbindung mit Lager Dora und der V2, von der man ein Teil der Hülle besichtigen kann.
Interessant war des weiteren, dass Dr. August Kramer, aus Nordhausen etwas erfand und konstruierte, ohne das es heute vielleicht keine Handys gäbe und zwar den Telegrafen!
All das machte die Besucher neugierig auf mehr und den Wunsch zu einem weiteren Besuch, des Museums Flohburg.
Bei dem Anschließenden Rundgang durch die Nordhäuser Altstadt, startete Herr Klaus Großmann, von dem Nordhäuser Stadt-und Gästeführergilde e.V., im Dom zum Heiligen Kreuz. Es sei zum Beispiel erwähnt, dass dieses Jahr weitere Restaurationsarbeiten im Dom stattfinden, die Orgel ausgebaut, überholt und abschließend neu gestimmt wird. Der Dom wird dazu, für längere Zeit geschlossen sein.
Viele Details konnten bestaunt werden, unter anderem die wieder zugängliche Krypta.
In der Krypta ist übrigens der älteste Grabstein Nordhausens aus dem Jahr 1327 aufgestellt. Er gehörte zum Grab Friedrich von Bielas.
Vom Dom ging es weiter über die Domstraße und Kranichstraße, die übrigens nach einem Hotel zum Kranich benannt wurde, welches etwa dort stand, wo sich der heutige Liebesbrunnen befindet. Nach einem Besuch der Blasiikirche und dem Ort, wo einst die Nordhäuser Synagoge stand, führte der sehr interessanter Rundgang, zum Pferdemarkt und dessen Geschichte.
Zum Abschließenden Ziel, dem Traditionsgasthaus „Zum Socken“, ging es durch die Esels- und Georgengasse. Noch ein kurzer Stopp am Brunnen, mit einer kleinen Geschichte und dann gab es nach viel Historie und einer lieben Begrüßung, durch die Wirtin, zum gut bürgerlichen Essen noch Gelegenheit zum Austausch, über die heute gesammelten Eindrücke, im Zusammenhang mit der Geschichte Nordhausens.

Interessenten für die nächste kombinierte Veranstaltung melden sich bitte für die Voranmeldung im Museum FLOHBURG. Der Gesamtpreis inkl. Abendessen beträgt 20,00 € und ist vorab im Museum zu entrichten.

Veranstalter:
FLOHBURG | Das Nordhausen Museum, 03631 4725680 | flohburg@nordhausen.de
weitere Infos:
flohburg.nordhausen.de

Mario Schieke

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