Sportvereine trafen sich zu Integrationsfragen

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Bereits die zweite Regionalkonferenz zur Integration in Sportvereine veranstaltete der Nordhäuser Kreissportbund letzte Woche in seinen Räumen in der G.-Hauptmann-Straße. Gekommen waren neben einem Dutzend Vereinsvertretern auch die Mitarbeiterinnen der Fachstelle für interkulturelle Öffnung bei der AWO Jena-Weimar. Sie stellten das Projekt „Spiel mit!“ vor, das Sportvereinen bei der Integration neuer Mitglieder aktive Hilfestellungen anbietet. Im Verlauf der Veranstaltung entwickelte sich ein reger Meinungsaustausch der anwesenden Sportler und Funktionäre über Modalitäten im Umgang mit geflüchteten Sportlern und den Möglichkeiten der Integration. Nach dem die Volleyballer vom SVC Ende Mai ein sehr erfolgreiches Integrations-Turnier durchgeführt hatten, kündigten auch der Schachclub 1952 Nordhausen und der VfB Bischofferode (Fußball) ähnliche Turniere in den nächsten Monaten an. Der Integrationsbeauftragte des KSB Olaf Schulze gab noch einmal einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und verwies auf mehrere erfolgreiche Kleinprojekte, die momentan im Kooperation mit Sportvereinen bearbeitet werden.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass gezielte Integrationsarbeit wichtig und hilfreich für die neu angekommenen Sportler ist, aber dass es bei der Umsetzung auch noch viele Hürden gibt. So wurde das Transportproblem aus den Unterkünften in die Trainingsstätten benannt und die sprachlichen Verständigungsprobleme. Die vielen guten Beispiele gelebter Integration, über die in der Konferenz erzählt wurden ermutigen zu weiteren Anstrengungen auf diesem Gebiet. Der KSB Nordhausen will dabei auch in Zukunft den Vereinen i den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld als Ratgeber und Helfer zur Seite stehen.

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