SPD würde mit jedem Bewerber der OB-Stichwahl dann im Stadtrat zusammenarbeiten

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Am gestrigen Abend traf sich der SPD-Ortsvorstand, um über den Ausgang der OB-Wahl zu beraten. „Natürlich hatten sich unsere Mitglieder für Jutta Krauth mehr erhofft, aber im Rathaus bleiben wir mit der jetzigen Bürgermeisterin auch weiterhin vertreten“, fasste der SPD-Ortsvorsitzende Matthias Jendricke den Ausgang der Wahl zusammen.
Da nun die Stichwahl am 24. September mit der Bundeswahl zusammenfällt, wird bei einer vermutlich viel höheren Wahlbeteiligung auch die Entscheidung um das Oberbürgermeisteramt ausgetragen. „Der SPD-Vorstand hatte aufgrund der schnellen Zeitabfolge – einen Tag nach der Wahl – im Grunde nach keine Gelegenheit mit den eigenen Parteimitgliedern umfangreich ins Gespräch zu kommen, um eine einheitliche Wahlempfehlung aussprechen zu können. Wir sehen beide Bewerber der Stichwahl im demokratischen Spektrum verankert und distanzieren uns daher auch von der Argumentation der CDU, welche eine Demokratenfront gegen den Einzelbewerber iniziieren wollte. Unsere Stadtratsfraktion wird zum Wohle der Rolandstadt mit jedem Stadtoberhaupt zusammenarbeiten“, erklärte Matthias Jendricke für die SPD.

Kritisiert wurde im SPD-Ortsvorstand auch weiterhin, dass die CDU-Kandidatin und Geschäftsführerin der SWG, Inge Klaan, im Sinne ihres Wahlkampfes zuletzt zahlreiche Veranstaltungen mit der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft organisierte. „Frau Klaan hatte doch schon mit weitem Abstand das größte Wahlkampfbudget, da muss man doch nicht noch so dreist auf Kosten der eigenen Mieter seinen Wahlkampf aufpuschen“, erklärte Jendricke abschließend.

Matthias Jendricke
SPD-Vorsitzender Nordhausen

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