Sechs Verletzte bei Kollision auf Autobahn

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Zu drei Einsätzen rückte die Feuerwehr Heiligenstadt am Donnerstag aus. Gegen 9:30 Uhr erreichte die Einsatzkräfte eine Feuermeldung aus dem Raphaelsheim. Zum Glück handelte es sich um einen Fehlalarm, der von der Brandmeldeanlage des Objektes ausgegangen war. Ebenfalls am Vormittag leisteten die Einsatzkräfte Tragehilfe bei einer nicht gehfähigen Patientin.

Mit dem Stichwort „PKW in Brand“ alarmierte die Zentrale Leitstelle die Kameraden um 16:41 Uhr auf die A 38 in Richtung Leipzig. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte jedoch nur kleinere Gutnester im Motorraum ablöschen, da die zuvor eingetroffene Autobahnpolizei eine größere Brandausbreitung mittels Pulverlöscher verhindern konnte. Allerdings stellte sich heraus, dass das Fahrzeug auf Grund eines Unfalls in Brand geraten war. Insgesamt waren drei Pkw kollidiert und auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen gekommen. Durch den Zusammenstoß erlitten sechs Personen Verletzungen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerten sich Trupps der Feuerwehr um die Betroffenen. Ebenfalls vor Ort war der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der die rettungsdienstlichen Maßnahmen koordinierte. Alle Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Durch Aufbringen von Bindemittel verhinderten die Kräfte Heiligenstädter Feuerwehr die Ausbreitung ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten. Die Autobahn musste zwischen den Anschlussstellen Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt werden. Gegen 18 Uhr übergab Einsatzleiter Peter Müller die Unfallstelle an die Polizei. Ein halbe Stunde später endete der Einsatz für die 17 beteiligten Feuerwehrleute.

Text: Franz Bierschenk
Foto:Feuerwehr Heiligenstadt

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