Prüfung unter realen Bedingungen

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Nordhausen (HSPN) Studierende des Masterstudiengangs Innovations- und Changemanagement der Hochschule Nordhausen stellten ihre Kommunikations- und Moderationskompetenzen in einer Großgruppenveranstaltung des Regionalbeirats für Arbeitsmarktpolitik erfolgreich unter Beweis.

Kooperationsvereinbarungen sind mit Leben zu füllen – so unterstützte die Hochschule Nordhausen den gestrigen Workshop des Regionalbeirates für Arbeitsmarktpolitik der Region Nordhausen, der von der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen (GfAW) organisiert wurde. Während der Vormittag mit spannenden Vorträgen zum Thema „Generation Z“ gefüllt war, galt es am Nachmittag die ca. 60 Teilnehmer zum aktiven Austausch zu motivieren. In drei unterschiedlichen Themenworkshops sollte diskutiert, reflektiert und interagiert werden, welche Chancen und Risiken diese Generation Z mit sich bringt. Die Organisation und Moderation übernahmen Studierende des Masters Innovations- und Changemanagement, die in diesem Semester das Modul „Change Communication“ bei Dr. Kareen Schlangen absolvieren. Im Fokus des Moduls steht das Training sozialer Kompetenzen.

„Es kristallisierte sich eine Win-Win-Situation heraus: der Workshop der GFAW brauchte eine breite Moderationsunterstützung und die Studierenden eine Gelegenheit, ihre Kommunikations- und Moderationskompetenzen zu trainieren und letztendlich unter Beweis zu stellen.“, erklärte Dr. Kareen Schlangen. Die Moderation der drei Themenworkshops stellte somit eine ideale Prüfungssituation für die Studierenden dar – diesmal nicht in den schützenden Räumen der Hochschule, sondern unter realen Bedingungen in der Praxis vor Ort. Der Lehr- und Lerneffekt ist auf diese Art und Weise sehr viel größer, betonen die Dozentin und ihre Prüflinge.
Solche Prüfungssituationen sind eine Ausnahme, da derartige Umstände nicht regelmäßig planbar sind. Ergibt sich jedoch die Gelegenheit, dann erweisen sich Lehrende und Studierende der Hochschule Nordhausen spontan und flexibel. Es zeigt sich außerdem wiedermal, dass Kooperationen zwischen regionalen Institutionen und der Hochschule Nordhausen sehr vielfältig ausgestaltet werden können – zu beiderseitigem Vorteil.

(Fotos: Jaana Kistner)

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