Optimal versorgt bei Gelenkverletzung – AOK PLUS und Sportklinik Erfurt bieten Versicherten thüringenweit einmaligen Service

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Seit 2007 arbeiten die Ärzte der Sportklinik Erfurt und die AOK PLUS eng miteinander auf dem Gebiet der sogenannten Schlüsselloch-Operationen zusammen. Schon 7.000 Patienten konnten von dieser Kooperation profitieren. „Wir sind die einzige gesetzliche Kasse in Thüringen, deren Versicherte eine hochspezialisierte Behandlung in kurzer Zeit, nämlich binnen maximal zwei Wochen, bekommen. Darauf sind wir stolz“, so Thomas Fabisch, Regionalgeschäftsführer der AOK PLUS. Ein wesentlicher Mehrwert des integrierten Versorgungsvertrages der AOK PLUS zur Behandlung von Knie-, Sprung-, Hüft- oder Schultergelenkverletzungen für die Versicherten ist die Koordination und Behandlung der fachübergreifenden Zusammenarbeit verschiedener Ärzte. Jetzt wurde das Leistungsportfolio zudem um den Einsatz von künstlichen Kniegelenken erweitert.

Mindestmengen garantieren die Behandlungsqualität
Entscheidend für die Qualität der Behandlung ist die Routine. Eine Studie der Berliner Charité hat ergeben, dass die größten Mängel nicht bei den eingebrachten Implantaten einer Endoprothese, sondern bei dem Operateur selbst liegen. Der Spezialist der Sportklinik Erfurt, Dr. med. Uwe Kahl ist ein zertifizierter Endoprothetik-Fachexperte und hat in seinen 15 Jahren Berufserfahrung bereits über 2.550 Endoprothesen operiert. In Thüringen werden insgesamt 26 Prozent der ambulanten Operationen am Knie und 41 Prozent an der Schulter durch die Fachexperten der Sportklinik erbracht. Besonderes Augenmerk wird dabei vor allem auf einen hohen Qualitätsstandard gelegt. Das gilt auch für die jährlich 3.500 arthroskopischen Eingriffe an den verschiedenen Gelenken. „Die seit Anfang der neunziger Jahre in unserem Haus eingeführte Spezialisierung in der Gelenkorthopädie und -chirurgie hat zu einer erheblichen Verbesserung in den Behandlungsabläufen und der Ergebnisqualität geführt. Waren früher längere stationäre Aufenthalte nach Operationen erforderlich, können heute die Patienten am OP-Tag oder nach sehr kurzer praxisklinischer Nachbetreuung zu Hause weiterbehandelt werden“, fasst Dr. Peter Ullmann, Facharzt für Orthopädie, die Vorteile für die Patienten zusammen.

Ambulant vor Stationär
Die Zusammenarbeit der Sportklinik Erfurt und der AOK PLUS fördert auch die fachübergreifende Vernetzung im ambulanten Bereich – vom Hausarzt, niedergelassenen Facharzt für Orthopädie bis zum Radiologen – sowie der anschließenden Nachsorge und Rehabilitation, wird eine schnelle Heilung garantiert. Die ganzheitliche Betreuung des Patienten steht hier im Vordergrund. „Den Operationstermin hatte ich innerhalb einer Woche. Nach der Operation und der Versorgung aus einer Hand gelang meine Genesung zu Hause äußerst schnell. Die bereits genehmigte Reha konnte ich absagen, weil ich sie nicht brauchte“, berichtet Joachim Ulrich, der im April aufgrund einer Schulterverletzung operiert wurde.

In Deutschland werden nur 32,5 Prozent aller Arthroskopien ambulant durchgeführt. In Sachsen und Thüringen liegt die Quote bei 53 Prozent.

Die Hauptursache für Gelenkeingriffe sind Arthrose und unfallbedingte Gelenkerkrankungen. Am häufigsten sind dabei das Knie-, Hüft- und Schultergelenk betroffen. Bis 2020 wird sich die Anzahl der Gelenkerkrankungen verdoppeln. Darüber hinaus zeichnet sich mit steigendem Alter ein signifikanter Anstieg der Erkrankung ab.

Fakten zum Vertrag

– Integrierter Versorgungsvertrag, der die Arbeit von Krankenkasse, Hausarzt, Orthopäde, Anästhesist, Radiologe und Sanitätshaus vernetzt
– AOK-Versicherte erhalten binnen ein bis zwei Wochen einen Operationstermin, eine Behandlungsmappe mit notwendigen Unterlagen, drei Termine zur Nachbehandlung
– Die Sportklinik Erfurt organisiert die Bereitstellung notwendiger Hilfsmittel sowie Antragsstellung zur Rehabilitation bzw. Anschlussheilbehandlung
– Geforderte Mindestmenge an durchgeführten Operationen liegt weit höher als im Krankenhaus – Qualitätssteigerung und Risikominimierung für Patienten
– Short Track Surgery – Verfahren bei Endoprothetikoperationen wurde 2017 erfolgreich zwischen AOK PLUS und Sportklinik eingeführt mit dem Ergebnis, dass 50 % aller stationärer Behandlungen reduziert werden können

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