NORDHAUSEN BEGEHT DEN ANTIKRIEGSTAG AM 1.SEPTEMBER 2016

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Seit 1957 wird deutschlandweit am 1.September der Antikriegstag begangen. Jährlich wird an diesem Tage an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 erinnert. Seit 1957 wurde unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufgerufen. 1966 hat der Bundeskongress des DGB den Antrag angenommen „… alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1.September in würdiger Form als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ In der DDR wurde der 1. September als Weltfriedenstag gefeiert.

Weltweit sind gegenwärtig viele Millionen Menschen Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von politischer , ethnischer und religiöser Verfolgung und suchen Schutz in anderen Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländern oder auch in Industrieländern. Die Würde zu schützen ist uns Verpflichtung, heißt es im DGB – Aufruf zum Antikriegstag 2016.
In Nordhausen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasiums „ Wilhelm von Humboldt“ im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Gesellschaftswissenschaften/ Stadtgeschichte Nordhausen mit der Bedeutung dieses Tages. Dazu wird am 1. September 2016 ein Zeitzeugengespräch mit Frau Elfriede Niestroj sowie mit den Schülerinnen und Schülern im Lesesaal des Bürgerhauses stattfinden. Frau Niestroj ist am 27.Juli 2016 100 Jahre alt geworden und hat Krieg sowie die Zerstörung Nordhausens miterlebt. Um 11.00 Uhr werden diese Schülerinnen und Schüler eine Gedenkveranstaltung vor dem Bürgerhaus – auf der Leseterrasse – gestalten. Daran schließt sich die Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus an.

Weitere Schulen sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung um 11 Uhr teilzunehmen. Wenn es Interesse an dem Zeitzeugengespräch gibt, dann wird um Mitteilung an die E-Mail-Adresse: erinnerungskultur@nordhausen.de gebeten.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder des Stadtrates und die Schulen sind herzlich zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung und der anschließenden Kranzniederlegung an der Stele vor dem Rathaus eingeladen.

(R.Köthe)

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