New York… die Stadt der Stars und Sternchen ( Teil 3)

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Disney! Mitten auf den Timesquare ein Disneyshop. Jetzt mal ehrlich, wer von euch liebt Disney nicht auch ? Da kannst du noch so ein harter, 2 Meter großer und 17 Meter breiter Steroidenbulle sein, aber wenn Mufasa den Abgrund hinunter gestoßen wird dann drückt das Herz.. Jeder verbindet etwas damit, sei es eine Erinnerung,ein Event oder schöne Gefühle.
Das Tor zu dieser Welt eröffnete sich direkt vor mir. Dahinter angekommen wurde ich sofort von einer jungen Dame begrüßt, die absolut authentisch wirkte. Märchenhaft wünschte Sie mir, mit sanfter Stimme, eine angenehme Reise durch diese heiligen Kindheitshallen. Alles dort, aber wirklich alles, war ins allerkleinsteDetail durchdacht. Die Wände waren mit typischen Disneyfiguren bemalt oder mit der Stadt New York in Glitzer, ein blauer Wegstreifen auf den Boden führte einen durch den Laden. Überall fein hergerichtete Kostüme, Kuscheltiere, Tassen und kleine Spielzeuge zu jeweiligen Filmen, die kleinen Kindern das Träumen bereichern. Mitten in Raum stand ein Schloss! What the… EIN SCHLOSS! Ja, nicht nur so eins wo du durchkriechen kannst oder sowas, nein ein richtiges Schloss in weiß mit goldenen Spitzen und Disneylogo drauf. Magisch, so wie es auch nur Disney schafft– im Inneren konnte man kleine und große Prinzessinenkleider kaufen und vor dem typischen Disneyspiegel konnte man sehen, wie es aussehen würde. Ob babyblaue, gelbe oder weiße Kleider, samt bekannten Prinzessinnenfiguren, hier gab es sie alle. Jeder Vater mit Tochter würde hier viel Zeit verbringen 😀 Als ich weiterging, entdeckte ich zwischen Ariel und Tarzan merchandises Produkten etwas für mich Besonderes.. etwas womit ich eine Erinnerung, Event und gleichzeitig schöne Gefühle verband. Nala, Simbas Gefährtin als Stofftier. Ich wusste sofort das ich sie mitnehmen musste und jemanden geben würde, die bis heute in meinen Herzen einen Platz hat und auch nie wieder gehen wird. Es ist ein Symbol unserer Freundschaft, die ich lange nichtmehr zum Ausdruck bringen konnte. Und so verließ ich den Shop mit einem leisen Lächeln…
Hektik und Hupen. Sofort holte einen der Timesquare vom magischen auf den Ameisenhaufenzurück. Und Kälte – bitterliche Kälte, ich wollte sofort zurück. Allerdings erspähte ich eine Gestalt im Gewand der Freiheitsstatue. Supercool anzusehen und vor allem markant die Sportsonnenbrille, die ich auch immer bei den Gangstern sehe die mit einem lauchartigen Arm, das Lenkrad festumklammert, im Auto gepresst sitzen um dann ihren Kopf mit Mühe an ihren Laucharm in Richtung gewünschtes Blickobjekt vorbeischieben. Ja! Man segne die Rechtslenker. Jedenfalls bin ich sofort zu der Gestalt hin und sie wusste anscheinend sofort was abgeht und verlangte 5 Dollar. Toll! So einfach lassen sich Touries also ausnehmen? Pah. Ich zahlte und bekam mein Foto und dachte nur wie kalt muss dem wohl sein bei seinen zwar langen aber superdünnen Stoffgewand. Weiter südlich des Timessquare tummelten sich immer noch tausende von Menschen. Geschäfte warben mit ihren unfassbarsten Angeboten aller Zeiten, überall Entertainer die ihr Geld auf der Straße machen wollten oder genervte Menschen die in ihr iPhone brüllten. Es waren wirklich sehr wenig Samsung Nutzer auf der Straße zu sehen alle hatten Apple. Ich fühlte mich mit meinem Note 3 absolut in der Unterzahl. Dann sah ich wieder jemanden mit sehr bekannten – Bane! Bane, mitten auf der Straße umringt von Menschen. Wer Bane ist? Ernsthaft? Leute, Bane ist der Superschurke schlecht hin, zuletzt sichtbar in der neuverfiltem, wie sollte es auch anders sein, Batman-Reihe von Christopher Nolan. Groß, atzig und eine Maske die ein ein bisschen
an einen futuristischen Notstromer erinnert. Diese Version von Bane auf der Straße war klein,mehr mager als muskulös und hatte einen mexikanischen Akzent. Aber sah aus wie Bane 😀 Natürlich musste ich mich der Tourifalle hingeben und diesmal 10 Dollar „spenden“ aber das war es mir durchaus wert. Eins meiner persönlichen Highlights von New York.
Weiter die Straße abwärts entdeckte ich den weltgrößten Einkaufsladen. „Macys“ wurde vor über 150 Jahren gegründet und hat 198.500 m² Fläche. Leute, das sind grob ca 27 Fußballfelder, der Horror für jeden Mann der mit einer Frau da shoppen geht 😀 Aaaaber nicht klagen sondern erstmal ein Bild vor Ort machen. Pompöser kann man wirklich keine Eingangshalle gestalten: Kronleuchter und Etagen zum abzählen wenn man nach obenschaut. Und jede davon ist einfach nur riesengroß – verliert man sich hier, ist man verloren ! Dafür gab es aber eine Menge Schuhe, 300.000 paar Schuhe auf einer Etage samt Bistro – der Traum einer jeden modernen Frau und der Untergang des primären Mannes. Dementsprechend zügig verließ auch ich das Gebäude.
Nicht weit entfernt erstreckte sich das Empire State Building mit einer Höhe von 381 Meter und bis zur Antennenspitze ca 443 Meter. Jeder von euch kennt das Gebäude irgendwie, ich stelle daher einen professionellen Hinweiß: King Kong + Gebäude. Gecheckt? 😀 Wenn man da vorm Eingang steht und nach oben sieht kann man nichtmal erahnen wie es sich oben anfühlen würde. Aber zum nach oben sehen kam es eine ganze Weile nicht – anstellen in der Warteschlange war angesagt. „okay, sooo lange kann es ja nicht dauern“ dachte ich mir. Bis ich den Eingang erreicht habe war es eine halbe Stunde und ich hatte gefühlt keine Fingermehr, echt Leute die New Yorker Kälte zu dieser Zeit war unerbittlich und zwar so das selbst die Anwälte diesmal die Hände in den eigenen Taschen hatten. Allerdings, drin angekommen,ließ die Schönheit der Eingangshalle sämtliche Kälte verstreichen. Die Wände waren mit Mamor geziert, die Decke war mit durchsichtigen Glas bestückt wo aber goldenen Verzierungen darauf abgebildet waren. Es sah aus wie Planetenkostellationen und angedeutete Umlaufbahnen.. Am hinteren Ende der Eingangshalle war das Empire State Building auf einergroßen Platte wie in Blinddruck zu sehen. Von der Spitze aus strömten Strahlen in alle sichtbaren Richtungen, es hatte schon fast etwas religiöses denn in vielen großen Kirchen nutze man ähnlich überzeugende Werke. Insgesamt absolut überwältigend, wenn dann nicht die drängelnden Menschen wären. Natürlich wollten alle mehr und mehr hinein, weg von der Kälte. Ich verbrachte eine weitere Stunde damit in der Eingangshalle zu warten und fragte mich ob es sich wirklich lohnen würde. „ Egal, du bist schon so weit gekommen“ redete ichmir ein und faste neuen Mut weiter zu warten. Und so ging es Tatsache weiter. Ich sah wie die große Schlange um die Ecke bog und ich wusste gleich ist es geschafft. Voller Gier und Hoffnung endlich mit dem Fahrstuhl nach oben zu kommen drückte ich mich mit einem Lächeln zwischen Schultern hindurch um dann… zu sehen wie die Schlange in eine neue Etage abbog. Ich erspare euch es zu erzählen, wie ich ingesamt 4 Stunden wartete um endlich in das letzte Stockwerk zu kommen zur Aussichtsplattform. Aber dort angekommen hat sichjede Minute gelohnt. Dort oben, wo die Luft kälter ist wie als ob man 10 Fischermans Friends kauft, erbot sich ein Anblick der seines Gleichen sucht. Ich bin eher der Naturfan durch und durch aber hier musste ich direkt staunen was der Mensch erschaffen kann. Ich hatte mit dem Wetter Glück es war klar, man konnte von Manhattan bis Bronx, Brookly, Queens und Staten Island schauen da man auf der Plattform komplett drumherum laufen konnte. Die Sonne schien so genial an die Hinterseiten der Bauten und beleuchtete nur die Dächer und schuf mirein Bild was ich sicher zu Lebzeiten nicht mehr vergessen werde. Und wenn ich nicht bald diesen eiskalten Turm verlassen würde, würde ich nicht mehr viel Lebzeit haben denn ich merkte wie durch den ziehenden Wind ich meine Gesichtsmimik nicht mehr ändern konnte. So also fühlen sich die Botoxmädels, interessant. Jedenfalls war ich wirklich froh wieder unten angekommen zu sein, mit einem weiteren Bild was sich tief in die Erinnerung gebrannt hat.
Es war wieder dunkel geworden und ich schlenderte die Straße hinab und entdeckte ein bekanntes Zeichen aus der Ferne. Eine beleuchtete Gitarre. Das muss das Hard Rock Cafe sein! Ich ging also darauf zu und musste abrupt stoppen. Mir viel alles aus dem Gesicht – da auf dem Weg stand Batman. Batman! Ich, der ja ein klein wenig Fan ihm bin, freute mich minimal und ging natürlich ganz lässig, fast schon zufällig, in seine Richtung und bot Ihm an ein Foto mit mir zu machen. So zumindest stellte ich es mir vor, während mir Freundentränen aus meinen aufgerissenen Augen liefen. Fuck, der sah auch genau aus wie in Batman Origins und war groß, das Kostüm war auch sehr detailliert. Dementsprechend viele Menschen standen um ihn herum die alle, mit Kindern oder auch ohne, ein Foto wollten. Ich beobachtete die Szenerie erstmal und sah das er durchschnittlich 30 Sekunden mit den Menschen agierte ( Sprechen, Foto machen, Zahlen). Im Schnitt, mich inbegriffen, gab es 7 Dollar. Rechnet man das mal hoch auf die Stunde, sofern in der Stunde alles nach Plan läuft, wären das 840 Dollar. Lass das mal 6 Stunden am Tag durchziehen, also reine Arbeitszeit. Im besten Falle würden dann 5040 Dollar rauskommen. „Quark, das kann doch nicht gehen oder?“ dachte ich, während ich ernsthaft erwägte mein komplettes Erspartes für ein Batman Kostüm auszugeben und reich zu werden. Das zeigt wieder den Unternehmergeist von Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch wenn ich kein Fan ihrer Politik bin. Du kannst einfach viel mehr machen, dich ausleben, eine Idee viel besser umsetzen ohne dich erstmal 6 Monate mit Papierkrieg umherzuschlagen. Im Hardrock Caffe angekommen sah mal viele Bilder und Instrumente von bekannten Rocklegenden. Alles sah schon sehr stylisch aus, mit roten Teppichen und goldenen Geländern, aber eher wie Museum als wie ein lebendiges Caffe. Immerhin gab es auch eine Abteilung wo man Ketten, T-Shirts usw kaufen kann. Irgendwie fand ich es dort am interessantesten, da ich für meine besten Freunde was mitnehmen konnte. Auch für Heavy, mit dem ich damals zu der Zeit aus irgend nem Scheiß, Streit hatte. Ich sah dort eine Kette die mich sehr an sein jüngeres Ich erinnerte – er war immer der coole Gitarrenmann mit super Stimme. Die Kette hatte eine Anhänger mit einer Gitarre in silber und hoch gezogenen Flügeln., Sie sah sehr wertig aus, die sollte definitiv seine sein. Ich kann es jeden dort nur empfehlen was zu kaufen es gibt wirklich richtig geile Sachen für die Richtung Rock.
ch wurde wieder müde, es war immerhin ein langer Tag mit vielen Erlebnissen. Man verliert hier so schnell das Zeitgefühl, da an jeder Ecke etwas aufblitzt oder dich anstrahlt oder deinen Blick fängt. Man ist nur am umherschauen und machen. Das ist sehr aufregend und auch anstrengend. Es wurde definitiv Zeit wieder ins Hotel zu schlendern, wieder vorbei an hektischen Menschen und hupenden Autos die mir jetzt wieder intensiver auffielen.. Am Hotel angelangt empfing mich die Emfangsdame wiedermal mit einen Lächeln und ichfuhr den selben Fahrstuhl hinauf wie sonst, reiner Alltag mittlerweile *g*. Ich schloss mein Zimmer auf und fiel erstmal kurz ins Bett, nach so vielen Gelaufe, spürt man wirklich das man Beine hat. Ich wollte gar nicht wieder aufstehen, aber Duschen + neue Bettwäsche =Killergefühl. Danach machte ich den Fernseher an und zappte ein wenig umher, im Gedanken an den heutigen Tag was alles so passiert ist. Und das ich wirklich hier bin, der kleine Röth aus Söm hats direkt mal nach New York gebracht. Ich musste laut lachen aber nicht wegendem Gedanken, sondern wegen Chuck Norris der Werbung für ein Fitnessstudio machte. Der Texasranger, Witze und Märchen haben seine Legende genährt wie: „Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt … 2-mal“ oder „Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen!“. Ich hätte mich hier mit Kev, Andre und Chris zu Tode gelacht. Ich merkte das ich sie vermisse, hier am Ende der Welt. Ich schloss meine Augen und fragte mich was morgen wohl so anstehen würde? Metro fahren? Central Park oder vielleicht gleich zur Freiheitsstatue. Es gab genug Möglichkeit um sich ordentlich auszulassen und Neues zu sehen. Diesmal aber lieber mit Mütze 😀 Ein letzter Blick vom Bett zum Fenster versüßte mir das Einschlafen, denn die Werbetafeln leuchtete wiedermal an die Lamellen. zzzZZZ
 
 
Wie es weitergeht erfahrt ihr im letzten Bericht Nummer 4.

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