Linke verabschieden kämpferisches Wahlprogramm

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Am vergangenen Wochenende verabschiedete die Partei DIE LINKE in Hannover ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl: „Sozial.Gerecht.Frieden.Für alle“.

In ihrem Programm tritt die Partei für eine sanktionsfreie Mindestsicherung von 1050 Euro und eine Anhebung des Mindestlohnes ein. Finanziert werden die Pläne durch ein Steuerkonzept, das die Mittelschicht entlastet und große Vermögen sowie Spitzenverdiener gerecht beteiligt. Gleichzeitig soll Kinderarmut entgegengewirkt und steigende Mieten bekämpft werden.

Klar positionierte sich DIE LINKE als Bürgerrechts- und Friedenspartei. Kampfeinsätze der Bundeswehr sind in einer Regierung mit linker Beteiligung ausgeschlossen, der Verfassungsschutz soll abgeschafft werden.

„Mit dem Wahlprogramm unterstreicht DIE LINKE ihre Grundsätze, soziale Gerechtigkeit und Frieden“, betont die Nordhäuser Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf, die für den Kreisverband nach Hannover delegiert wurde.

Michael Mohr, ebenfalls Delegierter in Hannover, ergänzt:„Wir treten im September mit ganz konkreten Verbesserungsvorschlägen für die Menschen in diesem Land an. Die Wählerinnen und Wähler haben es so in der Hand, für eine echte Veränderung hin zu sozialem Frieden zu stimmen.“

Mitteldorf und Mohr bedauern es, dass sie wegen des Bundesparteitages nicht am Rolandsfest mit seinem großen Umzug teilnehmen konnten. „Wir haben die Highlights jedoch im Internet verfolgt und freuen uns, dass gerade vom Festumzug so ein starkes Signal für den Kreisstadtstaus unserer Stadt ausging“, sagen beide abschließend.

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