Landrat zufrieden mit Entscheidung zur Gebietsreform

0

Landrat Matthias Jendricke begrüßt die Entscheidung der Koalitionsparteien zur Kreisgebietsreform. Die Landesregierung hatte gestern am späten Abend nach einem Koalitionsgipfel in Erfurt mitgeteilt, dass die umstrittene Gebietsreform vorerst vom Tisch ist. Das geplante Gesetzesvorhaben zur Kreisreform wird gestoppt. „Nachdem man erst vorhatte, uns in einem Landkreis bis Sömmerda zu vereinen und dann noch Sondershausen zur Kreisstadt zu machen, ist das genau die richtige Entscheidung und beendet das Wirrwarr“, so der Landrat. Jendricke hatte gemeinsam mit seinen SPD-Amtskollegen der eigenen Regierung klar gemacht, dass die ursprünglich geplanten Reformansätze in der Fläche des Freistaates nicht vermittelbar sind. „Bei unserem neuen Innenminister Georg Maier hatte ich schon in den letzten Wochen in den gemeinsamen Gesprächen den Eindruck, dass die jetzt getroffene Entscheidung so kommen wird. Spätestens seit dem Ausstieg des Landes Brandenburg aus der dort geplanten Gebietsreform vor einem Monat war dann deutlich klar, dass auch Thüringen das Ende noch in diesem Jahr verkünden wird.“

Dennoch will die rot-rot-grüne Koalition, dass die Landkreise künftig noch enger zusammenarbeiten, um dadurch Personalkosten zu sparen. Dazu soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Landräten und kommunalen Spitzenverbänden ein Konzept für die interkommunalen Zusammenarbeit zu erarbeiten. „Konkrete Beispiele für Kooperationsmöglichkeiten habe ich mit der Landrätin aus dem Kyffhäuserkreis regelmäßig in die Diskussion eingebracht. Ich halte das für ein gutes Modell, die Effizienz zu steigern, ohne jedoch die Identität der Kreise aufgeben zu müssen“, sagte Jendricke. „Auch die Diskussion um die Kreissitze bleibt uns so erspart.“

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail
Teilen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*