Kreisstadtstatus für Sondershausen

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Die Diskussion um den zukünftigen Sitz der Kreisverwaltung nach der geplanten Gebietsreform in Thüringen entwickelt sich derzeit immer intensiver. In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses des Sondershäuser Stadtrates unterzeichneten der Bürgermeister der Stadt Sondershausen und die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen gemeinsam einen offenen Brief an Ministerpräsident Bodo Ramelow sowie die beteiligten Thüringer Ministerien und die Mitglieder des Thüringer Landtages.
In dem Schreiben betonen die Stadtratsmitglieder die „besondere“ Situation der Stadt Sondershausen und die Notwendigkeit, den Status als Kreisstadt auch nach der Gebietsreform für Sondershausen zu erhalten und weiter auszubauen.
Die besondere Situation Sondershausens und die zentrale Lage prädestinieren die Stadt einerseits. Andererseits wurden in der jetzigen Kreisstadt des Kyffhäuserkreises beste Bedingungen aufgebaut, die eine herausragende Arbeit der Kreisverwaltung garantieren. Darüber hinaus wurden Voraussetzungen geschaffen, effiziente Kreisstadtstrukturen in Sondershausen auszuweiten und zukunftsfähig zu erhalten.
Ein Verlust des Verwaltungssitzes des neu zu bildenden Landkreises würde für Sondershausen einen tiefen Einschnitt bedeuten sowie die weitere Entwicklung der Stadt massiv gefährden. Die vorherrschende Struktur würde durch den Verlust des Status’ als Kreisstadt in einem Ausmaß gefährdet, das die Charakteristik der Stadt unwiederbringlich vernichten würde.
Das offene Schreiben wurde einstimmig von den Fraktionsvorsitzenden des Sondershäuser Stadtrates gebilligt und unterschrieben.

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