Jeder zwölfte AOK PLUS-Versicherte leidet an Kopfschmerzen. Mehr als 1500 Versicherte profitierten von spezieller Kopfschmerztherapie in Jena

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Jeder zwölfte der 3,1 Millionen Versicherten der AOK PLUS in Thüringen und Sachsen leidet an Kopfschmerzen. Im vergangenen Jahr wurde bei 251.000 Patienten – darunter 43.000 Kinder und Jugendliche -Migräne oder ein anderer Dauerkopfschmerz diagnostiziert. Das waren 30.000 mehr als im Jahr 2015. Um der Volkskrankheit zu begegnen, startete die Gesundheitskasse bereits 2010 die „Kopfschmerztherapie PLUS“ mit dem Universitätsklinikum Jena. Seitdem haben 1507 Versicherte , die an Migräne oder anderen Dauerkopfscherzen leiden, von der Behandlung im Mitteldeutschen Kopfschmerzzentrum profitiert. Abhängig von der Schwere ihrer Erkrankung erhalten die Kopfschmerzpatienten in Jena eine ambulante, teilstationäre oder vollstationäre Therapie. Im Jahr 2016 wurden 222 AOK PLUS-Versicherte ambulant und 60 eilstationär behandelt.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 116.000 Euro. „Mit dieser Behandlung können wir die Leidenskarriere unserer betroffenen Versicherten erheblich verkürzen“, sagt Vorstandsvorsitzender Rainer Striebel. „Wir vernetzen Schmerztherapeuten, Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten. Der Patient profitiert davon, indem ereffektiv und an einem Ort behandelt wird. Wartezeiten für Fachärzte und unnötige Krankenhausaufenthalte fallen weg.“ Für die Versicherten ist die Behandlung kostenfrei, es fallen nur die üblichen Zuzahlungen an. Teilnehmen können Versicherte der AOK PLUS, deren Lebensqualität durch Migräne oder andere Dauerkopfschmerzen eingeschränkt ist, die deshalb in der Schule oder am Arbeitsplatz fehlen und deren bisherige Behandlung keine optimale Linderung zeigte.

Weitere Informationen zum Behandlungspaket „Kopfschmerztherapie PLUS“ erhalten die Versicherten in jedem Beratungscenter-Telefon unter 0800 1059000 (kostenfrei).

Am 12. September ist Europäischer Kopfschmerz-und Migränetag. Er wurde von Selbsthilfegruppen, Schmerzforschern und Ärzten ins Leben gerufen. Mit dem Aktionstag wird auf die Belastungen von Patienten mit Migräne aufmerksam gemacht.

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