„Im besten Fall handelt es sich um einen Messingzünder“

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Nordhausen (psv) Bei der heutigen Sitzung des Einsatzstabs im Zuge des Bombenfunds hat Sprengmeister Andreas West von der Erfurter Firma „Tauber Delaborierung“ weitere Details genannt.

„Die Bombe liegt flach in 3,60 Meter Tiefe. Sie ist 549 Kilogramm schwer, enthält 215 Kilogramm Sprengstoff.“ Es handele sich um eine englische Bombe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen mechanischen Messingzünder habe. „Das wäre der beste Fall. Diese Art Zünder lassen sich in der Regel leichter entfernen als Zünder aus Eisen, die schneller korrodieren. Eisenzünder wurden bei amerikanischen Bomben verwendet.“ Klarheit habe man erst bei der kompletten Freilegung des Blindgängers.

Bürgermeisterin Jutta Krauth dankte dem JugendSozialwerk Nordhausen, „das innerhalb kurzer Zeit in der Lage ist, am Sonntag die gesamte Versorgung der Einsatzkräfte und der Evakuierten zu übernehmen.“

Zum Bild: Sprengmeister Andreas West (rechts) wird mit seinen Kollegen am Sonntag die Bombe unschädlich machen. Heute gab er neue Informationen bei der Sitzung des Einsatzstabs.

Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen, P. Grabe

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