Hochkarätige Konkurrenz Schwimmer bereiten sich auf Meisterschaften vor

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Für die jungen Athleten des Nordhäuser Schwimmvereins rücken die nationalen Jahrgangsmeisterschaften immer näher. Unter den Augen gestandener Weltmeister trat man In Halle vor kurzem wieder zur Qualifizierung an und sah sich leistungsstarker Konkurrenz gegenüber…

Einmal gegen einen Weltmeister antreten – für Franz Stritzel (Jahrgang 2002) vom Nordhäuser Schwimmverein SVN ’90 wurde dieser Traum jetzt war. Zusammen mit Teamkollege Benedict Völker kämpfte er in Halle um den Einzug in die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2017. Im Sprint über 50 Meter Brust konnte sich Franz gegen Weltmeister Marco Koch messen und erreichte trotz Verletzungspech mit einer Zeit von 39,73 Sekunden den zehnten Platz. Den Freistil-Sprint über dieselbe Distanz schloss Franz mit einer Zeit von 28,08 Sekunden ab, die 100 Meter Brust hatte er nach 1:31,31 Minuten beendet und im Delfin Sprint über 50 Meter stoppte die Uhr bei 31,23 Sekunden.

Benedict Völker (Jahrgang 2003) musste gegen Deutschlands besten Rückenschwimmer Marec Ullrich auf die Bahn und verpasste einen Platz auf dem Treppchen mit einer Zeit von 32,75 Sekunden nur knapp. Benedict konnte im Gegensatz zu seinem verletzten Teamkamerad seine volle Leistung abrufen und erreichte auf 50 Metern Freistil mit 27,20 Sekunden seine persönliche Bestzeit und Platz 3. Auf 100 Metern Rücken schwamm Benedict mit 1:12,56 Minuten ebenfalls Bestzeit und auf Platz 5. Im Delfin Sprint wartete das Treppchen auf Benedict, Platz 3 sollte es hier sein mit einer Zeit von 32,75 Sekunden.

Der Qualifikationswettkampf war für die beiden Nordhäuser nicht nur wegen der hochkarätigen Konkurrenz ein echtes Erlebnis. Neben den Weltklasseschwimmern im Wasser warteten auch auf dem Trockenen echte Schwimm-Stars auf den Nachwuchs. Die Siegerehrungen wurden unter anderem von Weltmeister Paul Biedermann sowie den Olympia- und Weltmeisterschaftsschwimmern Annika Bruhn, Christoph Fildebrand, Franziska Hentke und Jacob Heidtmann durchgeführt.

Damit sie es selbst einmal zu den deutschen Jahrgangsmeisterschaften schaffen, müssen es die beiden Nordhäuser unter die schnellsten 30 der Republik schaffen. Letztes Wochenende starteten sie auch in Dänemark, wie bereits berichtet.

Katrin Berndt

(Text: A.Glashagel)

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