Harzer Wandernadel 2017 / Wandern rund um Drei Annen Hohne

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An einem schönen Mittwoch, hielt es mich nicht lange zu Hause. Bei herrlichem Wetter, die Wanderschuhe geschnürt und ab in den Oberharz nach Drei Annen Hohne.

Start war der „Wandertreff“ beim Bahnhof. Von dort aus startete ich meine Wanderung in Richtung Zillierbachtalsperre. Als erstes, musste ich die Brockenstraße überqueren. Diese führt nach Elbingerode (Harz) oder auf die L100 Richtung Wernigerode / Schierke. Lief ein kleines Stück den „Harzer Hexenstieg“ entlang, bis die Ausschilderung zur Zillier-bachtalsperre zu lesen war. Dies kleine Stück bis zur Wegkreuzung, gehört zum „Loipeneinstieg – Elbingerode (Harz)“.

Vom Ortsausgangsschild Drei Annen Hohne bis zur Talsperre, sind es gut 5,5 km zu wandern und ca. 2 Stunden Wanderzeit. Der Wanderweg entlang des „Zillierbachs“ war gut begehbar. Nur eine Holzbrücke / Holzsteg die über den Bach führt, war schon sehr morsch und teils eingestürzt. Bitte dort aufpassen!

Wenn ihr euch unsicher seit, wegen den Wanderwegen, dann nutzt eine Wanderkarte oder GPS. Warum? Manche Wanderschilder sind schon sehr verblasst, oder beschmiert wurden.

Der Wanderweg zur Zillierbachtalsperre verlief fast immer parallel zum Zillierbach. Kurz vor dem Stausee, beginnt ein Rundwanderweg von ca. 4 km. Ich selbst bin diesen Rundwanderweg nicht gegangen, da noch ein anderes Ziel vor mir lag. Vor dem Beginn des Rundwanderweges, ist es noch ca. 1 km bis zur Staumauer. An der Staumauer angekommen, habe ich mir die Entstehung durchgelesen. Anschließend verlief mein Wanderweg über die Staumauer weiter zur Stempelstelle Peterstein (HWN 36).

Am Peterstein angekommen, war erstmal eine kurze Rast angesagt. Auch viele Wanderer waren unterwegs, mit denen ich mich ein wenig ausgetauscht habe. Es bot sich eine herrliche Sicht vom Peterstein auf die Staumauer.

Jetzt noch etwas zur Geschichte:

Der Peterstein (465 m ü. NN) befindet sich zwischen Wernigerode und Elbingerode oberhalb der Zillierbachtalsperre. Der Peterstein ist ein guter Ort um beim Blick über die Talsperre zu entspannen. In früheren Zeiten versorgte der Zillierbach viele Mühlen bis hin nach Halberstadt, wo er seinen Namen in Holtemme ändert. Allerdings war er ins-besondere im Frühjahr nach der Schneeschmelze für viele Überschwemmungen in Wernigerode verantwortlich. So entschloss man sich, 1931 an dieser Stelle eine Talsperre für den Hochwasserschutz und die Trinkwasserversorgung zu errichten.

Bei Schachtungsarbeiten zu dieser Talsperre hat man einen Weihefund aus der Bronzezeit gemacht, welcher im Heimatmuseum der Stadt Wernigerode ausgestellt ist.

Der Name Peterstein bezieht sich auf den dahinter liegenden Forstort, das „Peterholz“. Dieses Waldstück gehörte in früheren Zeiten zum Ilsenburger Benediktinerkloster Sankt Peter, worauf sich auch der heutige Name des Waldes und des Felsens herleitet.

Ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Peterstein ist der Wanderparkplatz in Drei Annen Hohne. Von dort folgt man einfach dem Zillierbach bis zur Talsperre und gelangt auf dem ausgeschilderten Weg weiter zum Peterstein.

Nach dem ich den Stempel in meinem Heft hatte, wanderte ich wieder zurück nach Drei Annen Hohne. Habe zwischendurch mit einer lieben Wanderfreundin gemailt, wo sie sich grad befindet. Aber im Wald hat man ja oft keinen Funk, folge dessen waren die Mails immer etwas später angekommen.

Nach gut 2 Stunden wandern, kam ich wieder in Drei Annen Hohne an und wanderte zur „Glasarche 3“ mit Sonderstempel. Den Stempel am Natur – Erlebniszentrum „HohneHof“ (HWN 174), hatte ich schon. Die „Glasarche 3“, sollte man besucht haben. Am „Wandertreff“ noch Fotos und Videos gemacht von der Harzer Schmalspurbahn. Anschließend hieß es ab nach Hause.

Ein schöner warmer Wandertag neigte sich mal wieder dem Ende zu. Alle Stempel waren in Ordnung. Laut Komoot waren es ca. 13 km wandern und ca. 4 Stunden Wanderzeit.

Text und Bild: Steven Schacht

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