Harzer Schmalspurbahnen nehmen neue Bahnübergangssicherungsanlage bei Sternhaus Haferfeld in Betrieb

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Wernigerode – In den zurückliegenden drei Monaten hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) den Bahnübergang an der L 243 bei Sternhaus Haferfeld zwischen Gernrode und Mägdesprung mit Lichtzeichen und Halbschranken ausgerüstet. Gestern wurde die neue Anlage im Beisein der zuständigen Aufsichtsbehörde offiziell in Betrieb genommen.

Der Bahnübergang am Haltepunkt Sternhaus Haferfeld der Selketalbahn war bislang durch Andreaskreuze, Übersicht und hörbare Signale der Schienenfahrzeuge gesichert. Mit Baubeginn im Juni dieses Jahres hat die HSB hier nun eine Lichtzeichenanlage mit Halbschranken zur Erhöhung der Sicherheit des Straßen- und Eisenbahnverkehrs errichtet. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die Gleise auf einer Länge von rund 80 Metern erneuert sowie ca. 1.400 Meter Kabel neu verlegt. Zusätzlich wurde die Straßengradiente, also die Krümmungen und Neigungen der L 243 an dieser Stelle, angepasst. In diesem Zusammenhang wurden in den vergangenen Wochen ca. 100 Meter Straße am Bahnübergang komplett neu aufgebaut. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung der neuen Verkehrssituation gebeten.

Die neue Anlage an der Selketalbahn ist die nunmehr vierzigste technische Bahnübergangssicherung im insgesamt 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB. 37 davon hat das kommunale Bahnunternehmen seit seiner Betriebsübernahme im Februar 1993 selbst errichtet. Darüber hinaus wurden seitdem auch vier Bahnübergänge in Wernigerode sowie zwei in Nordhausen durch Unterführungen bzw. Brücken ersetzt. Perspektivisch steht noch für weitere Bahnübergänge eine technische Sicherung an. Aktuell errichtet die HSB gerade an der L 97 bei Benneckenstein eine Lichtzeichen- und Halbschrankenanlage.

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