Handball Ergebnisdienst

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Mit einem wichtigen Doppelpunktgewinn im Gepäck kehrten die NSV Handballer vom Tabellenletzten Wutha-Farnroda zurück. Mit 67 Treffern war die Partie temporeich und die Torhüter nicht zu beneiden. Mit dem Erfolg holten sich die Südharzer Rang 2 in der Tabelle zurück.

Landesliga Männer //Wutha-Farnroda – Nordhäuser SV 32:35
Die Vorzeichen standen am Samstag so schlecht wie noch nie für einen Erfolg. Mit einem Miniaufgebot wollten die Nordhäuser dennoch ihren zweiten Platz in der Tabelle zurückerobern. So machten sich die 9 Feldspieler und 3 Verantwortlichen auf, dass unmögliche zu erreichen. Vorweg, sie bestanden die Prüfung mit Bravur. Obwohl sie in der Besetzung uneingespielt waren und fast der gesamte Rückraum fehlte, brachten sie das Husarenstück fertig die mit voller Kapelle und frischen Kräften auflaufenden Hausherren am Ende einer temposcharf geführten Partie zu bezwingen.

Begonnen hat die Partie für die Gastgeber standesgemäß mit dem 1:0, dass eine Minute später von Marcel Effenberger Kiel egalisiert wurde. Bis zum 5:5 ging das so weiter, ehe Tim Hendrich die erstmalige Führung für den NSV (5:6) erzielte. Es dauerte nicht lange und das alte Bild wurde von Wutha wiederhergestellt. Sie legten vor und Nordhausen zog nach.

Nordhausen überzeugte dabei mit Kampfgeist. Kein Spieler scheute sich vor Verantwortung auch wenn am Ende nichts Zählbares raussprang. Auf dem Weg nach vorn trafen alle, die Youngster um Christian Griebsch oder um Haudegen Tim Hendrich. Besonders Marcel Effenberger Kiel und Maximilian Kürschner wuchsen über sich hinaus und rissen alle mit.

Die zweite Führung für die Südharzer erzielte der ebenfalls mit 5 Treffern stark aufspielende Steve Thomas beim 12:13 in der 24. Spielminute. Danach schwankte die Partie wieder ein wenig bevor sie beim 17:15 endgültig zu kippen drohte. Zu allem Überfluss leistete sich der NSV eine Fahrkarte vom Strafwurfpunkt. Mit einem 18:16 rettete sich Nordhausen in die Kabine. Kräftemäßig war diese längst überfällig.

Nach der Pause mit frischen Kräften erzielte Christian Griebsch den Anschlusstreffer. Die folgenden zwei Treffer Vorsprung wichen in der 38. Spielminute einem 22:22. In der 41. Spielminute eroberte dann Effenberger Kiel die Führung (22:23). Zwar nur ein Treffer, doch es war der Motivationstreffer für die Südharzer. Fortan legte Nordhausen vor und Wutha musste kontern.

In der 47. Spielminute ein weiterer Nadelstich der Südharzer. Kürschner traf mit einem verwandelten Strafwurf zum 24:27. Die Gastgeber stemmten sich gegen die Niederlage verkrampften jedoch und beim 28:30 kassierten sie gleich zwei Zeitstrafen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 7 Minuten zu spielen. Und wieder war es Kürschner der den alten Abstand von 3 Treffern herstellte (28:31).

Den Schlussspurt läuteten die Gastgeber mit einer Auszeit in der 55. Spielminute beim Stand von 29:32 ein. In der 57. Spielminute schien ihre Aufholjagt von Erfolg gekrönt zu sein. Michael Aßmann erzielte das umjubelte 31:32, ehe Effenberger-Kiel, Riemekasten und Kürschner das Feuer der Hausherren mit dem 31:35 endgültig löschten.

Die Anzeigetafel zeigte zu diesem Zeitpunkt eine Spielzeit von 57 Minuten und 58 Sekunden an. Der Anschlusstreffer zum 32:35 war dann nur noch Ergebniskosmetik. Nordhausen spulte auch mit Hilfe einer Auszeit die restliche Spielzeit runter und lag sich nach dem Abpfiff in den Armen. Endstand 32:35

Eine herausragende kämpferische Leistung der Südharzer unter diesen Umständen. Ein Youngster, Maximilian Kürschner, war diesmal der Shouter mit 10 Treffern in den NSV Reihen. Dicht gefolgt von Effenberger-Kiel mit 9 und Tim Hendrich und Steven Thomas mit je 5 Treffern. Die zwei Auswärtspunkte wären jedoch ohne eine herausragende Mannschaftsleistung nicht möglich gewesen.

Christian Griebsch (3), Thomas Riemekasten (2), Tim Hendrich (5), Frank Bogdahn, Maximilian Kürschner (10) Steve Thomas (5), Marcel Effenberger Kiel (9), Christian Knolle, Lukas Stolze (1)

Strafzeiten NSV 4 Wutha 7
Strafwürfe NSV 7/5 Wutha 3/0

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