Handball Ergebnisdienst

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Mit zum Teil überraschenden Ergebnissen beendeten die Nordhäuser Handballer/innen das Wochenende. Die Männer, zurück in der Erfolgsspur, überrannten ihren Gegner im Heimspiel. Die Damen hingegen konnten ihre schwarze Serie nicht beenden. Der Nachwuchs glänzte mit 7 Erfolgen aus 8 Begegnungen. Ein voller Erfolg war auch das Spielfest der Klassenstufen 3 und 4 in der Wiedigsburg.

Landesliga Männer // Nordhäuser SV – HSG Hörselgau/Waltershausen 43:21
Mit einem Saisonrekord endete am Samstag die Partie der Nordhäuser gegen die Spielgemeinschaft aus Hörselgau und Waltershausen. Sie erzielten 43 Treffer, 22 gehen auf das Konto von zwei Spielern. Florian Gröger gewann das Duell um die Torschützenkrone diesmal gegen einen ebenfalls hervorragend aufgelegten Stefan Fuhrmann.

Gleich zu Beginn ließen die beiden keinen Zweifel aufkommen. Gröger eröffnete die Partie und nach dem Ausgleich der Gäste (1:1) war es Fuhrmann der den zweiten Treffer markierte. Dann waren erst einmal die jungen Wilden in den Reihen der Hausherren dran. Zweimal Maximilian Kürschner und Jonas Frenzel und es stand nach 9 Minuten 6:3.

Die Gäste konnten auch im weiteren Spielverlauf den Nordhäusern nicht wirklich folgen. Bereits in der 17. Spielminute fiel durch Fuhrmann das 12:6. Bis zur Halbzeit wurde das Ergebnis auf 19:8 hochgeschraubt. Im internen Duell stand es 8:4 für Gröger. Die Partie hatte längst ihren Sieger.

Nach der Pause ging das Tontaubenschießen mit einer erhöhten Schlagzahl munter weiter. Während vor der Pause 27 Treffer registriert wurden, waren es danach 37. Somit lag die Einschlag – Quote bei unter einer Minute. Vor allem Fuhrmann drehte richtig auf. Als in der 37. Spielminute die magische 10 Tore Marke geknackt wurde gab es kein Halten mehr. Keine 5 Minuten später stand es 28:14, die Gäste waren mit der Partie vollkommen überfordert. Am Ende feierten die Nordhäuser einen ungefährdeten Erfolg und stellten beim 43:21 einen neuen Saisonrekord auf.

Die Partie selbst war unspektakulär, da von den Südharzern deutlich dominiert. Spannung gab es nur im Duell zwischen Altmeister Stefan Fuhrmann und dem Youngster Florian Gröger. Damit legte der NSV im Fernduell mit Merkers vor und eroberte bei gleicher Anzahl von Spielen den zweiten Platz zurück. Am nächsten Wochenende kommt mit Schnellmannshausen ein derzeit strauchelnder Ligaprimus in die Ballspielhalle. Da beide Teams voll auf Angriff setzen könnte der Rekord vielleicht nicht lange Bestand haben.

Thüringenliga Frauen // Nordhäuser SV – HBV Jena 19:32
Die schwarze Serie bei den Frauen hält an. Auch der HBV Jena nahm am Samstag beide Punkte aus der Ballspielhalle mit. Für die Nordhäuser „Hexen“ sieht es nun im Abstiegskampf ganz düster aus. Bei noch ausstehenden 5 Spielen ist rechnerisch zwar noch alles möglich, doch so richtig glaubt nach dem Spiel gegen Jena keiner mehr daran.

Dabei begann die Partie aussichtsreich. Den ersten Schlagabtausch gewann Nordhausen, Spieltand in der 8. Minute 3:2. Aus dem zweiten Schlagabtausch gehen sie in der 19. Spielminute mit einem 8:8 heraus. Den Schlussspurt konnten dann die Gäste mit 10:13 für sich entscheiden. Trotz des Rückstandes schien die Partie völlig offen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit überrannt Jena dann die NSV Abwehr. Nach 10 Minuten war der Rückstand auf 13:20 angewachsen. Nach 43 Spielminuten vergrößerte sich dieser auf 10 Treffer (13:23). Danach spulten die Jenaerinnen locker bis zum Schlusspfiff runter und gewannen mit 19:32.

Thüringenliga weibliche Jugend B // Nordhäuser SV – Behringen /Sonneborn 27:15
Der Tabellenführer tat sich zu Beginn sehr schwer. Ohne Bewegung in der Abwehr und mit halbherzigem Angriffsspiel hielten sie die Gäste lange im Spiel. Nur langsam erhöhte sich der Vorsprung auf der Anzeigetafel.

Die Nordhäuser Nachwuchs „Hexen“ agierten auf dem Parkett trotzdem nach Belieben. Wurde es mal Ernst erhöhten sie das Tempo, wenn nicht ließen sie die Zügel schleifen.

Bei der Erfahrung die die Mannschaft als Seriensieger gesammelt hat gab es bei dieser Spielweise keine grauen Haare beim Trainer, auch wenn die Ansehnlichkeit der Begegnung darunter arg gelitten hat. Nach dem am Ende doch deutlichen Erfolg stehen die Südharzerinnen vor einem erneuten Gewinn der Meisterschaft. Dazu benötigen sie nur noch einen Punkt aus der Partie gegen Weimar.

Landesliga männliche Jugend C // Nordhäuser SV – HSG Werratal 20:25
Knapp an einer faustdicken Überraschung rauschten die Nordhäuser gegen den Tabellenzweiten Werratal vorbei. Mit einer starken Abwehrleistung waren sie über weite Strecken der Partie spielbestimmend. Was in der Abwehr Begeisterung auslöste sorgte im Angriff für Verzweiflung. Der Keeper der Gäste erwischte ein Traumspiel und hielt allein sein Team im Spiel.
Nach dem 5:5 die stärkste Phase der Gastgeber. Sie enteilten auf 8:5 um danach, vom Torhüter eingebremst, das 8:8 zu kassieren, um dann wiederum bis zum Halbzeitpfiff mit 10:8 in Führung zu gehen.

Nach der Pause dann ein offener Schlagabtausch. Die kraftraubende Abwehrarbeit hinterließ gegen die körperlich robusten Werrataler Spuren. Nun rächten sich die vergebenen Großchancen der ersten Halbzeit. Die Gäste zogen noch einmal das Tempo an und der NSV konnte mit nachlassenden Kräften nicht folgen. Mit 20:25 gewann die HSG gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Nordhäuser Mannschaft, die als jüngerer Jahrgang nicht enttäuschte.

Landesliga männliche Jugend A // Wutha/Farnroda – Nordhäuser SV 25:27
Eine Anwurfzeit Sonntag 16:00 Uhr zu einem Auswärtsspiel ist schon etwas Ungewöhnliches. Nordhausen kämpfte lange mit sich und den Widrigkeiten ehe sie den Tabellenletzten unter Kontrolle bringen konnten. In den ersten 20 Minuten liefen sie sogar Gefahr die Partie aus der Hand zu geben. Erst im Schlussspurt wandelten sie einen Rückstand in eine 10:12 Halbzeitführung um.

Nach der Pause ließen sie sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen, taten sich dabei aber außerordentlich schwer. Beim Stand von 25:27 wurden sie dann erlöst und freuten sich über einen hart erkämpften Auswärtserfolg. Mit insgesamt 7 Fahrkarten von Strafwurfpunkt hätte das Gastspiel beim Schlusslicht auch leicht ins Auge gehen können.

Verbandsliga weibliche Jugend D // GA Bleicherode – Nordhäuser SV 2 7:22
In der Kalistadt sahen die Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Eine die vom NSV dominiert wurde und eine in der Bleicherode gut mitspielte. Einzig beim 1:1 gab es wirklich Grund zur Freude auf der Bank der Gastgeberinnen, danach übernahmen die NSV Mädchen das Zepter.

Bis zur Halbzeit legten sie sich ein deutliches Polster von 1:10 an. Nach der Pause ward der Spielfaden weg und wurde bis zum Schlusspfiff nicht gefunden. Die nie aufgebenden Hausherrinnen übernahmen nun das Tore werfen und verkürzten von Minute zu Minute den Rückstand. Da Nordhausen selbst nur zwei Treffer in 20 Minute erzielte keimte Hoffnung im Lager von „Glück Auf“. Der Rückstand aus der ersten Halbzeit war aber zu groß, sodass der NSV die Punkte mit einem 7:12 Sieg entführte.

Verbandsliga weibliche Jugend D //SVW Eisenach – Nordhäuser SV 1 12:13
Einen riesen Schritt in Richtung Landesmeisterschaft schafften die NSV Mädchen der Altersklasse 11/12 an diesem Wochenende. Nach einem Unentschieden in Nordhausen entführten sie mit einem knappen aber verdienten 12:13 Sieg beide Punkte aus Eisenach. Und es sollte am Sonntag für sie noch besser kommen.

Die doch recht enttäuschten Eisenacherinnen revanchierten sich einen Tag später beim Tabellenführer Schlotheim. Mit einem hauchdünnen 11:12 holten sie sich die verlorenen Punkte vom Samstag wieder zurück. Nordhausen kann nun aus eigener Kraft die Meisterschaft einfahren. Dazu benötigen sie aus ihren zwei noch ausstehenden Heimspielen zwei Siege.

Verbandsliga Jugend E // HV 90 Artern – Nordhäuser SV
Verbandsliga Jugend E // Turnierspiele
Goldbach/Hochheim – Nordhäuser SV
Nordhäuser SV – HV 90 Artern
Drei Spiele drei Siege, so die Bilanz der kleinsten NSV Handballer im Punktspielgeschehen. Nach einem Erfolg im Einzelspiel gegen Artern, welches die Kontrahenten aus Terminnot vor die Turnierspiele legten, gewannen sie auch die Turnierbegegnungen.

Ganz so wie in den zurückliegenden Wochen dominierten sie die Begegnungen diesmal nicht. Im Vorfeld zur Landesmeisterschaft wurde viel probiert. Die Einsatzzeiten wurden verändert und der Rhythmus gewechselt. Zwar brachte dies den NSV Motor etwas aus dem Takt doch nicht von der Erfolgsspur ab.

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