Dornröschenschlaf bald beendet – Burg Gleichenstein erwacht zu neuem Leben

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Niemand hätte es gedacht, außer Christoph Weidner und Armin Otto, aber diesen beiden Herren ist es zu verdanken, das hoffentlich bald wieder neues Leben auf Burg Gleichenstein einkehrt. Die Höhenburg, auf dem Schloßberg zwischen Wachstedt und Martinfeld gelegen, hofft bald auf viele Besucher.

-Eichsfeld- Einst war sie bekannt für ihre berühmte Greifvogelschau, nun aber schlummert sie dahin. Ruhig ist es hier in laufe der letzten Jahre geworden. Nässe, Wind und Wetter setzten den Gebäuden arg zu. Eigentlich ist es traurig mit anzusehen wie das mittelalterliche Bauwerk dem entgültigen Verfall sehr nahe kommt.

Zuletzt erwarb ein spanischer Investor die Burg. Man hatte Pläne für eine Wiederbelebung. Diese wurden aber nie in die Tat umgesetzt. Im Gegenteil, unter anderem wurden die Tiere, welche noch in der ansässigen Falknerei vorhanden waren nach Saudi Arabien verkauft.

Bereits vor 3 Jahren wollte man die Burg kaufen. Nun aber klappe es in dem man sich mit dem bisherigen Eigentümer einigte. Christoph Weidner und Armin Otto bemühten sich darum Burg Gleichenstein zu retten. Sie blieben am sprichwörtlichen Ball und das wurde im letzten Jahr honoriert. Dank vieler fleißigen Hände geht es nun auch auf dem Gelände vorwärts. Ein Eröffnungstermin ist bereits geplant. Am 8. April sollen die ersten Besucher auf dem Außengelände begrüßt werden.

Um das Innere der Gebäude zu sanieren bedarf es noch viel Zeit und den einen oder anderen Euro. Der Zustand ist alles andere als positiv. Davon überzeugte sich gestern unser Reporter persönlich. Bewegt man sich durch die Flure und Zimmer, so hat es schon den Charme eines „Lost Place“ Seit dem Leerstand und der zweckentfremdeten Nutzung der Räumlichkeiten hat die bauliche Substanz sehr gelitten. Auch Sturm „Frederike“ hinterließ ihre Spuren am Dach. Es gibt dort noch viel zu tun. Helfer sind gerne willkommen.

Wir bedanken uns bei Herrn Weidner für seine persönliche Führung und sagen „Dankeschön“

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