Die „Nordhäuser Wüstenfüchse 2.0“ unterwegs – Aus dem Reisetagebuch (Teil 3)

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„13.11.2017 – Castelldefels / Barcelona

Ausschlafen….Die Besatzungen der 3 Autos der „Nordhäuser Wüstenfüchse“ lassen es ruhig angehen. Nach dem Frühstück werden die Fahrzeuge aufgeräumt und „Platzoptimiert“.

Die KIA Besatzung räumt ihr Fahrzeug ziemlich leer, damit die hintere Sitzbank wieder genutzt werden kann. Während der Räumarbeiten kommen auch die netten Schweden von gestern Abend vorbei. Vom KIA sind sie sehr begeistert. Es gibt dann noch ein gemeinsames Foto und die Schweden verabschieden sich und fahren weiter auf ihrer Katalonien Rundreise. Wir wollen mit dem KIA nach Barcelona, deswegen haben wir die hintere Sitzbank wieder nutzbar für den Personentransport gemacht. Alle steigen in den KIA SORENTO ein und los geht’s. Erst zum Montjuice, dem „Hausberg“ von Barcelona. Dort befindet sich ein großer Friedhof. Auf diesem Gelände ist sich auch ein Platz, wo etliche Grabplatten und Denkmäler der im spanischen Bürgerkrieg gefallenen Angehörigen der „Internationalen Brigaden“ zu sehen sind. Die Grabplatte von Hans Beimler befindet sich auch hier. Auch an die Opfer der Franco Diktatur wird auf diesem Platz erinnert. Erst nach dem Tode Francos 1975 war es möglich, diese Erinnerungsstätten zu errichten.

Vom Montjuice ging es dann per Taxi weiter zum Café Zürich auf dem Katalonien Platz. Dann zu Fuß die Rambla runter bis zur Kolumbus Statue. Von dort aus per Taxi zum Montjuice, wo ja noch der KIA steht. Und dann zurück nach Castelldefels. Im Dunkeln kommen wir am Hotel an. Die KIA Besatzung muss ihr Auto noch einräumen, das dauert etwas. Dann gibt es Abendbrot und die Route für den nächsten Tag wird besprochen. Wir müssen Abstriche an der Tageskilometer Leistung machen. Wir sind im Konvoi mit 3 Fahrzeugen zu langsam um in 14 Stunden 1000 Kilometer zu schaffen. Soweit ist es in etwa von Barcelona nach Malaga, dem nächsten geplanten Etappen Ort.

Wir entschließen uns nur bis Grenada zu fahren. Das sind knapp 200 Kilometer weniger. Dafür wird wohl der Besuch in Gibraltar entfallen aus Zeitgründen. Schade, aber nicht zu ändern. Andere Rallye Teams haben wir heute leider nicht gesehen. Wir melden uns aber täglich telefonisch bei den Rallye Organisatoren.

Heute geht es früh zu Bett. Morgen ist um 06:30 Uhr wecken. Um 08:00 Uhr wollen wir dann fahren. Die letzten 1000 Kilometer in Europa…“ – Foto und Text: Michael Samel

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