Die Gruft im Wald

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-Wintzingerode- Das Eichsfeld hat landschaftlich und auch kulturell viel zu bieten. Durch Zufall sind wir im Internet auf eine interessante Örtlichkeit gestoßen, zu welcher unser Reporter aufgebrochen ist.

Burg Bodenstein ist sicher vielen ein Begriff. Unübersehbar thront sie majestätisch hoch oben auf dem Berg, wenn man dem Straßenverlauf von Worbis in Richtung Duderstadt folgt. Gleich unterhalb des mittelalterlichen Bauwerks befindet sich das ruhige und idyllische Örtchen Wintzingerode. Hier gibt es einiges zu entdecken. Am nördlichen Ortsende lädt der Wald zum wandern ein. Wenn man von hier aus den Forstwegen und den Ausschilderungen folgt, findet man zügig die Gruft der Grafen von Wintzingerode. Diese befindet sich auf einem kleinen Friedhof, welcher allerdings in einem sehr unschönen Zustand ist. Die Gruft wurde 1823 von Georg Ernst Levin-Graf von Wintzigerode erbaut und beinhaltet 7 Särge welche 8 Verstorbene beherbergen. Allerdings fehlen 2 Köpfe. Die Schädel befinden sich im Verlies der Burg Bodenstein und sollen nach Restaurierung des Friedhofs wieder zu den zugehörigen Körpern gelangen. Gemäß Wilko – Graf v. Wintzingerode ist man bestrebt alles wieder anschaulich herzurichten. Weitere sehenswürdige Anlaufstellen sind das Kriegerdenkmal sowie die unweit entfernte Katharinenquelle. Hier kann man aktuell umgeben von Bärlauch ein wenig entspannen.

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